Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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2010

Ausfahrt ins Schlüchttal

Nördlich von Waldshut-Tiengen erstreckt sich das Naturschutzgebiet Schlüchttal, das für Natur- und Kletterfreunde eine Menge zu bieten hat. Die Felsen sind dort aus Gneis, Porphyr und Granit.

Am Samstag Morgen machten wir uns zunächst zu dritt auf den Weg, später am Abend sollten noch zwei weitere Kletterer hinzustoßen.

Gämsen

Am Hagenbuchenfels, der mit den Sektoren Stuhl, Lehne und Schemel auch Stuhlfels genannt wird, begannen wir uns an die Schlüchttalkletterei zu gewöhnen. Bereits der Zustieg über die Schlücht wurde zum Erlebnis, da sich einige ein paar Nasse Füße holten...

Am Stuhl konnten wir uns in den Routen Nüssliverschneidung, linke und rechte Kante, Heidi, und Ellbachriss bis in den unteren 6. Grad hocharbeiten.

Durch die Nähe der einzelnen Felsen konnten wir uns im Lauf des Nachmittag zu einem weiteren Fels aufmachen, nämlich dem Falkenstein. Da wir hier nicht den richtigen Zustieg finden konnten und noch dazu im Gras Massen von Zecken sich auf uns stürzten, kam dort keine so rechte Freude und wir gaben das Klettern an diesem Fels wieder auf.

Am Sonntag erwartete uns perfektes Wetter und mit der 60 Meter hohen Tannholzwand eine für den Scharzwald alpin anmutende Riesenwand. Die schlüchttaleigene Kletterei konnten wir in den Routen im oberen Teil der Wand, sowie am Spächtturm mit Routen wie Flatterkante, alte Spächtkante, Holzkeilriss oder Weg der Abendröte genießen.

Simon in der Tannholzerwand

Als krönenden Abschluss machten wir uns an die Durchsteigung der gesamten Tannholzwand in der Route Schermuus in drei Seillängen, wobei der Brückenschlag vom Sportklettern zum alpinen Klettern gemacht wurde. Hier kamen die Elemente Standplatzbau, Routenfindung und abschließend viermaliges Abseilen als gute Übung hinzu. Wie es der Zufall wollte verklemmte sich das Seil beim Abziehen an der vorletzten Abseilstelle und wir konnten auch noch die Auflösung dieser Situation als Übung einbauen.

 

Teilnehmer: Hanna Klenert, Oliver Rosenhahn, Rolf Eberhardt, Simon Bauer und Oliver Mohrlok