Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Sommerausfahrt der Jugend I und II ins Montafon

Vom 31.07. bis zum 02.08.`10 fand unser abgespecktes Sommerlager der Jugend am Fuße der Sulzfluh und der imposanten Drusentürme statt. Elf Jugendliche plus vier Betreuer machten sich von Latschau auf durch das Gauatal zur Lindauer Hütte (1744), um gemeinsam drei tolle Tage in den Bergen zu verbringen.          

                          

                                                                                                                                                                                  

Nach unserer Ankunft auf der Hütte um die Mittagszeit gingen wir dann auch recht schnell in den hüttennahen Klettergarten am nördlichen Fuß der Drusenfluh. In Zweierseilschaften oder im Toprope kletterten wir einige Touren, bis wir gegen 18 Uhr dann zurück zur Hütte gingen um unser Lager zu beziehen und uns im neuen Seminarraum zum Abendessen einfanden.

                     

 

Hier wurden dann auch die zwei Gruppen gebildet, welche in den folgenden zwei Tagen gemeinsam auf Tour waren. Eine Gruppe sollte am 01.08. den Klettersteig Gauablickhöhle an der Sulzfluh machen und die Andere zwei der Drusentürme besteigen. Durch das verschiedene Interesse der Jugendlichen hatten sich die Gruppen dann auch ganz unkompliziert gefunden.

Am 02.08. wurden die Touren dann getauscht.

Zum Klettersteig ging es durch den Porzalengawald hoch zu den Bänken, wo dann auf der Obersten der Einstieg (2150) war. Das besondere an diesem Klettersteig ist wohl die 350m lange Naturhöhle, welche sich inmitten des Klettersteiges befindet und nur mit Stirnlampe zu begehen ist.

                          

 

         

Vom Ausstieg (2450) an ging es dann über das Karrenfeld auf den Gipfel der Sulzfluh (2818) und von dort über den Rachen wieder zurück zur Hütte.

 

                      

Die Tour auf die Drusentürme verlief von der Hütte aus erst einmal auf dem Weg Richtung Drusentor, bevor der Pfad nach ca. 350 Höhenmetern unterhalb des kleinen Turmes Richtung Westen abzweigte. Nun ging es vorbei am Sporenturm durch ein steiles Geröllfeld hinauf in den Sattel zwischen kleinem und mittleren Turm, wo eine kurze, felsige Steilstufe mit Drahtseil versichert ist. Der Weiterweg auf die Gipfel des mittleren (2782) und großen Turmes (2830) waren dann recht Problemlos, wovon der Mittlere der eindeutig schönere und imposantere Gipfel ist.

                               

                                                                             

Als kleines Schmankerl konnten am 1. Tourentag dann zwei Jugendliche auch noch den kleinen Drusenturm (2754) besteigen, welcher aber nur durch klettern zu bezwingen ist. Wobei sich auf dem Normalweg aber auch hier die Schwierigkeiten in Grenzen halten. Dennoch war es ein sehr schönes Erlebnis, auf dieser Felsnadel zu stehen und den hunderte von Metern tiefen Blick hinunter auf die schweizer Seite zu genießen.

Am zweiten Tourentag war dann das Wetter nicht mehr optimal und die Gruppe welche nun die Türme besteigen wollte, musste anhand der schlechten Sicht die Tour unterhalb des kleinen Turmes leider abbrechen. Die andere Gruppe war etwas glücklicher und konnte den Klettersteig begehen und den Gipfel der Sulzfluh im Regen erreichen. Hierbei hatten die Jugendlichen wirklich ihren Willen und Zähne gezeigt und waren richtig flott unterwegs. Für die komplette Tour wurden nicht einmal 6 Stunden benötigt und sie konnten mit Recht stolz auf die erbrachte Leistung sein.

Eine dritte Gruppe machte sich an diesem Tag mit Andreas auf zum Öfenpass, was für all jene dann noch eine schöne Wanderung zum Abschluss war.

Somit waren es am Ende drei interessante Tage in einer wunderschön hochalpinen Gegend, wo trotz der Mühen jeder seine Freude hatte.

Unser besonderer Dank gilt natürlich Andreas und Thomas für ihre tatkräftige Unterstützung in allen Belangen.

Mit dabei waren: Ida, Kem, Urs, Kazpar (alle Jugend I), Ines, Eliane, Janna, Jessica, Anne-Katrin, Kathrin, Chris (Jugend II), sowie Thomas, Andreas, Michel und Oli


 


 

Schwere Klettersteige Teil "Klettern"

Nachdem wir am Samstag mit den Klettersteiggehern 2 schöne Klettersteige bei Götzis gemacht haben,
warteten wir in hoffnungsvoller Zuversicht auf der Douglass-Hütte auf den Sonntagmorgen um durch die
Saulakopf Südwand (Direkte Ostwand) zu klettern. Doch der Blick durch das Hüttenfenster läßt nichts
Gutes erahnen; es regnete in Strömen. Unsere einzige Hoffnung war der Innsbrucker Alpin-Wetterbericht
der für Sonntag recht gutes Wetter vorhergesagt hatte.

 Am Sonntag Morgen gab`s dann kein Regen mehr, dafür dichten Nebel. Dank Uwe und Svens Orts-
 kenntnisse und GPS-Gerät fanden wir ohne Probleme zum Einstieg der Tour bzw. zum Klettersteig.

 Mit gemischten Gefühlen stieg ich in die erste Seillänge ein, da ich seit über 10 Jahren keine alpine
 Kletterroute mehr gegangen bin. Daher war ich doch sehr erleichtert, als ich den ersten fetten gebohrten
 Standhaken erblickte, der auch für korpulente Alpinisten einen sichereren Stand bot.
 Nachdem die letzten Selbstzweifel gewichen waren, ging es genußvoll weiter bis zum Band.
 Dort verriet uns ein Blick auf die Uhr, dass wir im Zeitplan doch um Einiges zurück geblieben sind.
 
 Jetzt galt es die Schlüsselstelle zu klettern, die mit 4+ im Kletterführer angegeben wird, die sich aber
 als gut kletterbar erwies. Ingrids Kommentar: " I ben froh dass mir aus dem schwarza Zeug dussa send "

 Nach Eintragung ins Wandbuch ging es durch den Ausstiegskamin direkt ins Schrofengelände. Leider
 gab es in diesem Kamin einen Klemmblock der beim Seileinholen das Seil blockierte, obwohl ich beim
 Überklettern darauf geachtet habe dass das Seil gut läuft. Angeblich hat es 10 m Schlappseil gegeben
 und auf jeden Fall vorwurfsvolle Blicke von Ingrid(zu recht).
 

 Danach folgten noch drei Seillängen im Schrofengelände bis wir auf dem Gipfelgrat standen, wo uns Sven
 in Empfang nahm. An dieser Stelle nochmals vielen Dank Sven für dein Warten am Gipfel, der sich leider
 immer noch recht schattig präsentierte. Vor dem Abstieg gabs dann noch einen kleinen Disput zwischen
 Ingrid und mir über meinen alten besch...Rucksack und das sie mit so etwas nie wieder klettert.

Und wie das meistens in den Alpen so ist, folgten noch 1500 Hm Abstieg, der auch noch ordentlich in die
Beine ging.

Thomas

Bildergalerie der Sektionstour (Schwere Klettersteige)

Jugend II im Verwall

 

Am Samstag, den 17. Juni machten sich 9 Bergfexe der Jugend II sowie zwei Betreuer auf zur Darmstädter Hütte, um nach etwas Sportklettern dann am Sonntag den Südgipfel der Seeköpfe zu erklimmen.

                                                                                                         

Doch wie so oft, kam am Ende alles etwas anders.

Von St. Anton am Arlberg machten wir uns bei gutem Wetter auf den mit 11 Kilometern und 1100 Höhenmetern doch recht langen Weg zur Hütte. Durchs Moostal, über die Roßfallalpe und vorbei am herrlich blaugrünen Speichersee Kartell erreichten wir am Nachmittag die Darmstädter Hütte.                                                         

                   

An klettern war dann allerdings nicht mehr zu denken, da sich die Wolken recht rasch verdichteten und der Himmel seine Schleusen öffnete und es heftig zu regnen und hageln begann.

Der Spaß und die Freude war uns dennoch nicht verdorben und wir verbrachten die Zeit mit etwas Kartenkunde und Lehreinheiten im Umgang mit dem Kompass, wo einigen nochmals das vorwärts Einschneiden beigebracht wurde.

Die ganz harten von uns ließen es sich dann trotz des Wetters auch nicht nehmen, in dem kleinen See neben der Hütte noch ein Bad zu nehmen.

                                                                                                                                                  

Nach durchregneter Nacht machten wir uns am Sonntag dennoch auf zu einer kleinen Tour. Allerdings waren die Seeköpfe mit dieser großen Gruppe bei diesen Bedingungen tabu.

Also gingen wir vorbei am alpinen Klettergarten Kirche unterhalb der Küchlspitze, über den großen Küchlferner und über´s Rautejoch auf die Rauteköpfe (2849) und von dort vorbei am Rauteturm wieder zurück zur Hütte. Diese schön alpin anmutende Rundtour verursachte bei dem Einen oder Anderen wohl doch auch etwas Unbehagen, da wir ab der Rampe auf dem Rautekopf in weglosem Gelände unterwegs waren und wir uns bei zum Teil sehr schlechter Sicht den Weiterweg suchen mussten. Am Ende wurde es dann sogar noch richtig spannend und wir mussten einige Felsstufen abklettern, bevor wir das Schneefeld beim Advokatenweg zwischen Hütte und Doppelseescharte erreichten.

             

                                                                               

Wieder auf der Hütte angekommen stärkten wir uns dann noch einmal, bevor wir uns auf den langen Abstieg zum Parkplatz machten.                                                         

Fazit: Wir konnten zwar nicht unsere geplante Tour machen, dennoch verbrachten wir gemeinsam zwei schöne Tage in den Bergen, welche die Gruppe bestimmt noch enger zusammenschweißte und der Spaß- sowie auch Abenteuerfaktor keinesfalls zu kurz kam.

 

Mit dabei waren: Ines, Eva, Anne-Katrin, Jessi, Kathrin, Laura, Kem, Chris, Tobi, Simon und Oli

 


 


 

Schwere Klettersteige 17./18.Juli 2010

Schwere Klettersteige 17./18.Juli 2010

Die von Uwe de Jager und Swen Haubold geplante Klettersteigtour am 17. und 18. Juli vermittelte allen Teilnehmern großartige Erlebnisse.

Ausgangspunkt war Götzis im Bregenzerwald. Der Weg zum Einstieg war nicht weit und der Regen war vorüber. So konnte der erste Klettersteig „Via Kapf“ erwartungsvoll angegangen werden. Unterwegs boten sich herrliche Ausblicke auf das Rheintal und den Bodensee. Gleich nach dem Ausstieg seilten wir in eine imposante 32 m tiefe Gletschermühle ab, das sogenannte „Kessi Loch“. Von hier aus folgten wir dem Klettersteig „Via Kessi“. Auch er bot interessante Passagen. Willkommen war hierauf eine Erfrischung im nahegelegenen Gasthof „Spallenhof“.

Die Weiterfahrt führte uns ins Brandnertal und die Lünerseebahn trug uns zur 1979 m hoch gelegenen Douglasshütte. Regen und

Gewitter folgten zum Glück erst hernach. Am nächsten Morgen war der Einstieg des Klettersteigs zum „Saulakopf“ rasch erreicht. Hier trennte sich unsere Gruppe. Zwei Teilnehmer machten sich über eine Kletterroute auf den Weg zum Gipfel, während die anderen den Klettersteig wählten. Dieser bot in seiner ersten Hälfte sehr anspruchsvolle Passagen. Unterwegs lichtete sich gelegentlich der Nebel und gab den Ausblick auf die umliegenden Berge frei.

 

 

 

Unser Abstieg vom Gipfel zum Lünersee wurde von Alphornklängen begleitet und auf dem verwachsenen Pfad weiter abwärts zur Talstation konnten wir uns an den herrlich blühenden Pflanzen erfreuen.

Zwei eindrucksvolle Tourentage in der Gemeinschaft netter Bergkameraden hatten wir nun erlebt und kehrten wohlbehalten in den Schwarzwald zurück.

Bildergalerie

 

 

 

 

 Die Teilnehmer waren:
Uwe de Jager, Bernhard Gaiser, Swen Haubold, Oliver Rosenhahn, Angelika Schweikart, Thomas Häcker, Ingrid Valtinke

Angelika Schweikart

 


 
 
 
 
 
 
 
 

 

Alpinis übernachten in der Karlshütte

Die Alpinis (Traudi, Steffi, Jens, Samuel und Johanna) waren am Wochenende des 3. und 4.7.2010 wandern. Start am Kniebis und das erste Ziel war die Karlshütte. Das Wetter war echt perfekt, genauso wie die Stimmung. Auch der Weg war richtig gut gewählt, bis auf einen "Fußweg" der an der Karlshütte endet. Man kann ihn am besten als Gestrüpp mit Aussichten auf ein Ziel beschreiben. Dort erfuhr man auch den wahren Namen des DAVs: Die Abenteurer Versicherung (von Steffi entdeckt).

Danach ging es noch kurz zum Glaswaldsee und ein paar Runden schwimmen. An der Hütte gab es dann reichlich  (mindestens 1 h) verspätet Spaghetti mit Tomatensoße. Um geschätzt 10 Uhr ging dann jeder zu seinem Schlafplatz. Steffi und Johanna: Matratzen; Jens und Samuel: Bänke; Traudi Biwaksack vor der Hütte.

Am Sonntag ging's dann nach dem Frühstück (Schoko-Cornflakes und Melone) mit prächtiger Unterhaltung zurück zum Kniebis. Dauer der Wanderung: 24 h.

 Johanna