Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Aktuelle Seite: Start Touren 2012

Kletterausfahrt Südpfalz

Nach zwei witterungsbedingten Terminabsagen konnten wir endlich am 13. Mai unsere geplante Pfalzausfahrt bei etwas unterkühlten Temperaturen durchführen. Über Karlsruhe und Bad Bergzabern ging es in den Pfälzer Wald, das größte Waldgebiet Deutschlands.


Diese Tatsache wurde nach einem 20-minütigen Fußmarsch zum Problem. Wir konnten vor lauter Wald unseren Schafsfelsen nicht orten. Traudi und Bernhard hatten auch nur vage Vermutungen wo sich dieser befinden könnte. Zwei freundliche Hundebesitzer erkannten sofort unsere Notlage und erklärten uns den richtigen Weg. Nach weiteren 10 Minuten hatten wir den Schaffelsen gefunden.
  
Nach einer kurzen Musterung der Wand und der Routen war klar: hier ist sauberes Klettern (clean climbing) angesagt. Aber wir hatten ja in weiser Voraussicht jede Menge mobile Sicherungsmittel eingepackt.


Um endlich Tuchfühlung mit dem Sand(stein) aufzunehmen, kletterten wir zunächst alle die schön kletterbare Holderkante auf den höchsten Punkt des Schafsfelsen. Danach nahmen Olli und ich die zahlreichen Risse ins Visier. Bernhard, Traudi und Jens kletterten die etwas leichteren Routen. Jens versuchte sich im Feuerwändel(6), scheiterte aber an den wirklich gemeinen Ausstiegsslopern. Immerhin konnte der jüngste dann im Zick-Zack-Weg punkten indem er am Einstiegsboulder hochkam und im eigentlichen Riß ein Klemmgerät plazieren konnte während hier die Oldies keine glückliche Figur machten.


Die Risse ließen sich eigentlich ganz gut klettern auch wenn`s ganz schön anstrengend war. Das ständige Gefummel nach dem richtigen Klemmgerät bzw. Klemmkeil kostete zusätzlich Kraft, vorallem dann, wenn man mit beiden Händen im Riß steckt und das benötigte Sicher-
ungsmittel zwischen Hüfte und Verschneidungswand eingeklemmt ist.


 


Abschließend kletterten wir alle nochmals über die Holderkante zum Gipfel um einen Eintrag im Gipfelbuch im Namen der DAV Sektion Freudenstadt zu hinterlassen. Auf dem Heimweg zogen wir dann im Cafe nochmals Bilanz über unseren schönen Klettertag in der Südpfalz.

Teilnehmer: Thomas Häcker, Bernhard, Traudi und Jens Gebert, Oliver Mohrlok

Organisation: Thomas Häcker

Fünfte Rundtour Freitagsbiker

Am 18.05.2012 fand unter Führung von Uwe de Jager die fünfte und wohl bisher kürzteste und regenreichste Freitagsbiketour statt. Pünktlich um 18:00 Uhr wollten wir, Petra und Swen Haubold sowie Bernhard Gebert und ich,  wie gewohnt und hoch motiviert vom Kasernenplatz aus starten. Die Wetter-APPs zeigten einen aufziehenden Regenschauer, der auch pünktlich um 18:05 Uhr einsetztet.

In froher Hoffnung auf schnelle Besserung verließen wir Freudenstadt über die Landhausstraße und die Palmenwaldbrücke. Direkt hinter dieser ging es rechts in Serpentienen hinauf zur Riehlhütte um dann auf der Freifläche des Kienbergs links in Richtung Lauterbad zu fahren. Bewusst hielten wir uns rechts vorbei an der Hausserhütte in Richtung Lauterweg. Die Entscheidung sich nah an Freudenstadt zu halten erwies sich als richtig. Der Regen nahm derart zu, dass wir, im Glauben es handele sich um einen kleinen Schauer, in der Wildhütte (leider "Selbstversorgerhütte") dann doch  für eine 3/4 Stunde quartiert beziehen mussten. Bei gemütlichen Gesprächen nutzten wir ein kurzes Anlassen der Regenmenge, um auf direktem Wege über den Lauterweg zum Kasernenplatz zu fahren.

Nach 8km und 100 Höhenmeter war "der Spaß" zu Ende.

Führung: Uwe de Jager (Bild)

Teilnehmer: (v.l.) Petra und Swen Haubold, Bernhard Gebert

Bild: Uwe de Jager

Wer Lust bekommen hat (vielleicht auch auf besseres Wetter und einen längere Tour :-) : Wir versuchen jeden Freitag ab 18:00 Uhr am Kaserenplatz los zu fahren. Bitte aktuelle Informationen auf der Homepage beachten und, wer mehr wissen möchte, bitte an Claus oder Uwe wenden:

Claus Lieb / Telefon: 07441 84948 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Uwe de Jager / Telefon: 07441 951706 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tanz in den Mai

Einen etwas anderen „Tanz in den Mai“ hatten Simon und ich uns für dieses Jahr überlegt. Der Wetterbericht passte und so ging es kurz entschlossen in die Tannheimer, um dort mit Frühjahressonne einige alpine Klettertouren zu spulen. Um 4 Uhr starteten wir daheim, parkten unser Auto in Nesselwängle und legten die 500 Höhenmeter im Aufstieg zum Gimpelhaus wie im Führer beschrieben in einer Stunde und zehn Minuten zurück.

Hinter dem Gimpelhaus trafen wir zum ersten Mal auf letzte Altschneereste, die jedoch problemlos begehbar waren. Nach weiteren 45 Minuten fanden wir den Einstieg zu unserer ersten Tour in den Tannheimern, der „Südwestkante“ an der Roten Flüh (VII, VII- obl.), 425 Klettermeter. Dieser Klassiker wurde bereits 1932 erstbegangen und später zur Schaffung einer einheitlichen Schwierigkeit etwas begradigt. Die Schlüsselstellen hierbei waren ein Rissdach in der 3. Seillänge und ein etwas feuchtes Dach in der 5. Seillänge.

Im Anschluss an diese Tour hängten wir als Verlängerung, den „Gipfeldurchstieg“ (VI+, VI- obl.) daran, der zu Beginn bereits mit einer recht schwierigen Reibungsplatte interessante Kletterei im sechsten Grad bot. Nach 3 Seillängen erreichten wir den Gipfel der Roten Flüh (2111 m) und wurden dort mit einer herrlichen Aussicht auf die verschneiten nördlichen Kalkalpen belohnt.

Um mit leichtem Gepäck klettern zu können hatten wir beschlossen, einen Rucksack am Einstieg zu deponieren und anschliessend über die Tour abzuseilen. Wir fanden auch gleich in der Nähe des Kreuzes einen Abseilring und stellten uns auf eine kurze Abseilfahrt über die Route „Via Barbara“ ein.

Doch alles kam anders. Am Ende der ersten Abseillänge konnten wir das Seil keinen mm abziehen. Es blieb mir nichts anderes übrig, als mit der guten alten Prusiktechnik am Doppelseil aufzusteigen. Gut dass ich das davor schon einige Male geübt hatte. Simon wurde kurzerhand nachgesichert und nach einer „verschenkten“ Stunde standen wir wieder am Gipfelkreuz.

Nun galt es, die Ruhe zu bewahren und eine andere Lösung für den Abstieg zu finden. Der Fußabstieg schied aus, da die Bergschuhe noch am Einstieg standen. Wir konnten uns jedoch noch an einige Abseilringe am Ausstieg der „Alten Südwand“ erinnern, was jedoch in unserem Führer nicht eingezeichnet war. Dieser Ansatz erwies sich als eine gute Entscheidung. Nach 5 Abseillängen erreichten wir ohne größere Hindernisse den Wandfuß und waren wieder um eine Erfahrung reicher. Um kurz nach Sieben trafen wir schließlich am Gimpelhaus ein und bezogen unsere Matratzenlager.

Für den 1. Mai waren für Nachmittag Wärmegewitter angesagt, so suchten wir uns eine kürzere Tour durch die Südwand des Hochwieslers (1950 m) heraus. Die „Schusterführe“ (VI+, VI obl.) zieht in 6 Seillängen durch den zentralen Wandteil. Die Schwierigkeiten sind homogen im VI. Schwierigkeitsgrad, der Fels kompakt, die Routenführung interessant. Spektakulär war auch die erste Abseillänge, in der es freihängend 50 m hinab ging.

Trockenen Fußes ging es dann zum Tannheimer-Talgrund und wieder zurück in die Heimat.

Oliver Mohrlok, Simon Bauer

Zweite Rundtour Freitagsbiker

Am 20.04.2012 erfolgte unsere zweite Rundtour. Um 18:00 Uhr trafen wir uns, wie verabredet, etwas früher am Aplintreffparkplatz, um rechtzeitig zur Bergsteigerecke zurück seien zu können. Der pünktliche Start wurde leider durch widrige Witterungsverhältnisse, die wir zur Beseitigung technischer Mängel aktiv nutzten, dann bis 18:40 Uhr verzögert. So fuhren wir "nur" 1 Stunde mit den Zielen: Zimmermannsplatz und Friedensbaum. Regen und der feucht fröhliche Untergrund taten den Rest:

   

Führung: Claus Lieb (blaue Jacke)

Teilnehmer: (v.l.) Rainer,  Tobias de Jager, Ilse Becker, Thomas Laufer

Bilder: Uwe de Jager

 

Claus Lieb / Telefon: 07441 84948 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Uwe de Jager / Telefon: 07441 951706 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Die Senioren unterwegs im Badischen

DAV – Senioren im Badischen unterwegs

Zu der alle 14 Tage stattfindenden Mittwoch – Wanderung hatte Wolfgang Henninger zur Kirschblüte ins Badische eingeladen. Trotz leichtem Regen in Freudenstadt fanden sich über 30 Mitwanderer ein. Mit eigenen Pkw, in Fahrgemeinschaften, fuhren wir zum Wanderstart nach Mösbach. Der Regen hörte schon unterwegs auf, so dass wir ohne Regenschutz starten konnten. Unzählige Kirschenbäume erfreuten uns. Mösbach soll ja das größte Kirschenanbaugebiet der Ortenau sein.

Leider standen die Bäume noch nicht in voller Blüte. Aber immer wieder mussten wir stehen bleiben, um die herrliche Pracht zu bewundern. Fast ein Wunder auch, wie Wolfgang die schönen Wege findet, die zum Teil gar keine waren.

Trotz bedecktem Himmel ein schöner Tag! Die Stärkung für die 10 Kilometer lange Wanderung fand im „Grünen Baum“ statt. Wolfgang, wir danken Dir für diesen wunderbaren Tag.