Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Kletterwettbewerb 2013

 

Ergebnisse des Kletterwettbewerbs 2013               

 

Gruppe 1   -  Jahrgang 2000 - 2002          

1.            Kai Höhler

2.            Noah Weinbrecht

3.            Leonardo Krulikowski

4.            Jann Héritier und Kristina Pogudin

5.            Moritz Essig und Clara Gaiser

6.            Jana Kilgus

 

Gruppe 2   -  Jahrgang 1997 - 1999          

1.            Jens Gebert

2.            Michael Welle

3.            Samuel Weinbrecht

4.            Max Oesterle

5.            Luca Bohnet und Johanna Forbriger

6.            Anne Klisch

7.            Johannes Gaiser

8.            Loreen Kuhla

 

Gruppe 3   -  17 bis unter 30 Jahre          

1.            Kacper Kowalczyk

2.            Jan Rapp

3.            Lena de Jager

4.            Timo Rapp

5.            Lena Springmann

               

Gruppe 4   -  30 bis unter 50 Jahre und Mütter 

1.            Rainer Heinzmann

2.            Thorsten Züfle

3.            Lars Franze

4.            Joachim Gaiser

5.            Fabian Sackmann

6.            Agnes Käser

7.            Thomas Forbriger

8.            Roland Albert

9.            Lutz Weinbrecht

               

Gruppe 5   -  über 50 Jahre         

1.            Uwe de Jager

2.            Thomas Häcker

3.            Lando Huber-Denzel

4.            Ruth Dörschel und Helmut Springmann

5.            Traudi Gebert

6.            Doris Klar

               

Gruppe 6   -  Schrauber-Team  

1.            Tobias de Jager und Urs Gebert

3.            Felix Funk

4.            Andreas Heim

5.            Sven Springwald

6.            Oliver Mohrlok

7.            Eva Winter

             

Insgesamt waren 45 Teilnehmer zwischen 10 und 60 Jahren aktiv und konnten ihr Können an 48 neue Routen zeigen!

Ausdrücklichen Dank an Andreas Heim und allen, die so emsig geholfen und geschraubt haben!

Seniorenwanderung bei Walddorf

Am Donnerstag, 14.11.13 wanderte die Seniorengruppe im Heckengäu, teilweise mit dem Zeichen der Hagebutte des Gäurandwegs.

 

   

Wir fuhren mit PKWs zum Chausseehaus bei Walddorf, wo unsere Wanderung begann. Gerhard Dietz führte uns durch die dort typische offene Landschaft mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Dörfer. Sehr interessant für uns alle, war der Streuobstpfad Walddorf.

 

 

Viele Hinweistafeln informierten über alte Obstsorten.

Im Grünen Baum, auch Chausseehaus genannt, machten wir eine gemütliche Schlußeinkehr.

Ein herzliches Dankeschön an Gerhard.

Kletterwand News

Kletterwettbewerb 2013, Sontag, 24.11.2013

Die Vorreitungen laufen auf Hochtouren. 
Vielen Dank schon mal an die vielen Helfer und wer am Sonntag immer noch nicht weiß wo er hin muss:
Ab 09:30 Uhr geht es in der David-Fahrner-Halle mit dem Kletterwetbewerb los. Ca. 12:30 Uhr Mittagspause mit Verköstigung, Kaffee und Kuchen. Wir sehen uns...
Mittwoch waren die fleißigen Lischen und Heinzelmännchen unterwegs:
 
 
Abschrauben
Waschstraße
Griffetrocknung 
Schraubensortierung
  
und alles wieder an die Wand
  
 
  
 
 
 

Fachübungsleiter Mountainbike

Fachübungsleiter Mountainbike

Ende letzten Jahres entschied ich mich für einen DAV Fachübungleiterlehrgang MTB. Es reizte, den eigenen Fahrrad - Horizont zu erweitern. Ich wollte bei geführten Touren und Bikeausfahrten einfach eine Grundlage an Wissen haben, damit ich nichts falsch angehe. 

Die Ausbildung ist in 4 Kurse gegliedert, was insgesamt 20 Schulungstage ergibt, und beinhaltet 187 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten. Der Abschluss ist die Qualifikation „DAV Fachübungsleiter Mountainbike“ und eine „Bund deutscher Radfahrer C - Trainerlizenz Breitensport“. 

Also habe ich mich, nach Rücksprache mit den Verantwortlichen des DAV FDS, in München beim Deutschen Alpenverein angemeldet. Da die Kurse schnell ausgebucht sind, dachte ich, dass ich mal die ersten drei angehe. Tatsächlich kam die Zusage, und so ging es im April für vier Tage in die Rhön, wo wir zum Thema Methodik & Didaktik, Leistungsphysiologie, grundlegender Bewegungstechnik, MTB-Unterricht in der Praxis, Werkstatt- und Materialkunde einiges erfuhren. Auf dem Übungsplatz war es bitterkalt, aber man bekam neue Ideen, was denn mit dem Bike noch so alles geht.....

Auf jeden Fall gab es mir den Anreiz an der Technik zu feilen, damit ich auch auf dem nächsten Kurs noch mithalten kann. Schließlich waren die anderen ja alle jünger......... 

 

Außerdem bietet der neue Alpinlehrplan Mountainbike von Mathias Laar und  Axel Head genug Stoff zum büffeln und überdenken.

Leutasch am Wetteresteingebirge rief im Juni zu Kurs Nummer zwei. Orientierung, Kartenkunde, Tourenführung, Tourenvorbereitung, Didaktik, Pädagogik, etc. waren die Themen. Zwei Tage waren angefüllt mit Theorie und kurzen Orietierungsfahrten. Dann durften wir eine Rundtour um die Hohe Munde planen. Die Tourenführung hatten unterschiedliche Teilnehmer. Es wurde kräftig kritisiert und wir erhielten von den Guides  wertvolle Tipps. Es ist schon gut, wenn man weiß, an was man alles denken kann. Innerhalb der ersten Kilometer meines Abschnittes badete ich unfreiwillig in einem Schlammloch, weil das Vorderrad einfach steckengeblieben ist. Aber ich konnte den Spott und die Schlammpackung ertragen, die anderen hatten dafür auf der Tour vier Platten. (hähä).

Unsere Ausbilder gaben den Teilnehmern, die noch Wissens- oder Techniklücken zu schließen hatten, ein Feedback. Da ich nichts hörte, konnte ich mich auf den Lehrgang 3 freuen.

Der 7- tägige Kurs 3 fand Mitte Juli in den Dolomiten beim Kronplatz/Brixen statt. Ich traf etliche neue und ein paar bekannte Gesichter aus den anderen Kursen. Es waren geniale Tage, da wir auch unheimliches Glück mit dem Wetter hatten. Zuerst Dowhillpark Kronplatz, dann eine super Abfahrt über schmale Wege in Richtung Unterkunft.

Wir bekamen Input über: (An-) leiten von Gruppen, Risiko- und Krisenmanagement, Wetterkunde, Erste Hilfe, Fahrtechnik lehren, Gruppendynamik und vieles mehr. Die Ausbilder verstanden es super, alles in praktische Beispiele zu packen, sodass das Biken nie zu kurz kam und unsere 15köpfige Truppe einen riesen Spaß hatte.

Den Abschluss bildete eine selbst geplante 2,5tägige Biketour über Kreuzwiesenhütte, Faneshütte und zurück. Während der Touren wurde die Orientierung und Gruppenleitung geübt und vertieft. Das Feedback der anderen Teilnehmer und der Guides war sehr hilfreich. Es waren insgesamt 7 erlebnis- und lehrreiche Tage, bei denen der Spaß und die Freude mit den Gleichgesinnten Stollenquälern nicht zu kurz kam.

 

Da bisher alles gut gelaufen war, kam natürlich der Gedanke auf, den Prüfungslehrgang auch in 2013 unterzukriegen. Nach einem Anruf in München hatte ich tatsächlich Glück, denn es wurde noch ein Platz frei.

Natürlich habe ich jetzt noch gebüffelt und mein geliebtes altes Specialized Mountainbike gequält, damit ich auch die Fahrtechnik beherrschen würde. Allerdings ging dies über die Grenzen meines alten zweirädrigen Gefährten, und er ließ einfach bei einem Sprung über eine Schanze beide Kettenstreben brechen, sodass das Hinterrad traurig in der Gegend herumstand. Was für ein Schreck.....

Anfang September tuckerte ich wieder in die Dolomiten: nach Cavalese, Passo Lavazo,  diesmal mit Prüfungsangst und geliehenem Bike. Jeder Teilnehmer musste eine Tour ausarbeiten, eine Lehrprobe abhalten, einen Tourenabschnitt führen, seine Fahrtechnik unter Beweis stellen und eine theoretische Prüfung ablegen. Dies eingepackt in zwei tolle Biketouren jeweils ca. 70 km und zwischen 1800 und 2000 Höhenmetern. Sonntags erhielten wir dann unser Ergebnis mitgeteilt und der Stein fiel vom Fahrradsattel. Es war geschafft.

Danke an das Ausbilderteam, das mit Begeisterung, Herzblut und Motivation durch die Kurse leitet. Die vermittelten Sichtweisen und neuen Ideen haben angespornt und neuen Ehrgeiz gefördert. Eigentlich hätten es noch vier Kurse sein können, so viel Spaß hat es gemacht. Ich freue mich schon darauf, die Kurse zur Erhaltung des Scheins zu absolvieren, solange die Bikerkochen mitmachen.

Für uns Biker ist es ganz wichtig die Akzeptanz bei den Wanderern und Naturliebhabern zu fördern.

Wir sind alle aus den gleichen Gründen in den Bergen unterwegs. Natur er“fahren“, Grenzen erspüren, verbunden sein mit Umwelt und Natur, die eigene Leistungsfähigkeit erforschen und den eigenen Körper kennenlernen , zu guter Letzt Spaß mit Gleichgesinnten zu haben.

In diesem Sinne freue ich mich auf viele Begegnungen mit Bergfreunden, egal ob am Seil, an Stöcken, auf Steigeisen, mit Skiern oder eben mit dem Rad unter dem Hintern.

Viele Grüssle und ich wünsche immer einen guten Weg vor Augen

Andreas Reichel

Hindelanger Klettersteig

Nachdem wir leider im Sommer den Hindelanger Klettersteig nicht durchführen konnten, haben wir dann doch noch einen Ausweichtermin gefunden. Nach wechselnden Vorhersagen war es dann doch soweit, jedoch mussten wir den geplanten Tourenverlauf umkehren.

So fuhren wir dann am 29. September nach Oberstdorf und dann mit der Nebelhornbahn bis zur Station Höfratsblick. Gleich nebenan liegt das Edmund-Probst-Haus, in welchen wir übernachten wollten. Nachdem wir das Gepäck im Matratzenlager verstaut hatten, stiegen wir auf den Gipfel des Nebelhorns, noch mit der eindrücklichen Ermahnung der Wirtin um Ohr: Abendessen gibt es 18:30 Uhr.

Bei sehr schönem Wetter erreichten wir den Gipfel des Nebelhorns und konnten uns dann durch die Touristen und Seilbahnbenutzer zum Gipfelkreuz durchkämpfen. Uns bot sich eine tolle Aussicht auf die Allgäuer Alpen, besonders auf den markanten Hochvogel. Hier sahen wir aber auch, dass wir sehr viel Glück hatten. Wir lagen voll im Einfluss des Föhns. Aber wir wollten ja auf den Klettersteig, also Abstieg zum Web. Dafür waren wir ja hergekommen. Klettersteigausrüstung anlegen, Partnercheck und dann ging es schon los. Jedoch in der ersten Stunde konnten wir unsere Klettersteigsets gar nicht benutzen – es war kein Seil da. Aber da wir alle auch Klettern gehen und doch entgegen der Ausschreibung nur erfahrene Bergkameraden dabei hatten, war es kein Problem. Außerdem machte es so fast mehr Spaß.

Nun ging es über den westlichen und östlichen Wangenkopf in Richtung Großer Daumen. Der späte Einstieg in den Steig erwies sich aber auch als Vorteil. Wir waren fast allein unterwegs! Der Allgäuer Kalk war trocken und sehr griffig. Kletterpassagen, gesicherter Klettersteig und Platten und dabei immer auf dem Grat entlang bei guter Weitsicht.

Leider wurde die Zeit knapp und wir hatten immer noch die Worte der Wirtin im Ohr. Was bedeutet das für uns? Also entschlossen wir uns den Klettersteig vorzeitig zu beenden und auf das Koblat abzusteigen. Von hier ging es dann zum Edmund-Probst-Haus zurück. Unterwegs sahen wir noch mehrere Gämsen und erreichten rechtzeitig die Hütte. Nun wurde auch klar, warum wir pünktlich sein sollten – die Hütte war ausgebucht. Nach etwas Umsetzen ergatterten wir dann doch noch einen Platz zum Abendessen und der Tag war gerettet.

Am 2. Tag erwachten wir mit herrlichen Aussichten: Im Tal kein Nebel, am Himmel nur nach Osten ein paar Wolken aber vor allem, es war trocken geblieben, noch nicht mal Tau im Gras. So stand dem Abstieg zu Fuß nichts mehr im Weg.
Als Alternativen boten sich 2 Routen an: Die erste über die Geissfussscharte zum Unteren Geißalpsee oder das Geissalphorn nach Oberstdorf. Die zweite als Gratwanderung über den Zeigersattel, die Hüttenköpfe, Seeköpfle, Schattenberg. Letzter im Führer als "selten begangen, aber lohnend" beschriebene Variante erhielt einstimmig den Zuspruch. So folgen wir dem Grat, der sich den Namen im zunehmenden Verlauf verdiente in zunächst südwestliche, später in westliche Richtung. Die Route erwies sich wirklich als lohnend mit tollen Ausblicken auf den Faltenbach und die Seealpe zur Rechten und dem Seealpsee zur Linken.
Die anfangs eindeutige Wegführung (immer am Grad entlang und auf dem Minitrampelpfad) verlor sich häufiger mal im Nichts, so dass sehr aktiv das Gehen und Steigen im weglosen Gelände mit Orientierung im selben geübt werden komme. Hier muss dann alle Teilnehmer ihre Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unter Beweis stellen, was allen hervorragend gelang.

Nach gut 3 Stunden erreichten wir den wunderschönen Latschenrücken des Schattenbergs auf dem es in einer beeindruckenden Latschenschneise 300 Meter runter ging. 200 Höhenmeter tiefer erreichten wir im lichteren Wald die Grenze zum nun aufgezogenem Nebel und wurden auch prompt von einem "Bergabjoggingpaar", welches wir am Gipfelkreuz des Schattenbergs getroffen hatten, in beeindruckender Weise überholt. Der letzte Teil des Abstiegs erfolgte entlang der Erdinger Skisprungarena mit ihren drei beeindruckenden Schanzen, von denen sich keine hätte runterstürzen wollen. Wohlbehalten erreichen wir nach einem kleinen Rundgang in Oberdorf das Auto.

 

Mit am Klettersteig:
Hilde, Thomas W., Fabian und als Führer: Swen am Tag 1, Uwe Tag 2