Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Seniorenwanderung am 08.08.2013

Dieter und Ingrid Mayer waren dieses Mal zuständig für die Seniorenwanderung.

 

Sie führte in die Heimat von Ingrid. Wir wanderten von Wälde über einen herrlichen Waldweg durch teilweise dichtes Gehölz hinunter ins Heimbachtal bei Betzweilder. Dort trafen wir einen Feierabend-Holzmacher und gerieten in eine Diskussion über die dort wachsenden Holzarten..
Bei der Fischerhütte am wundervoll gelegenen Angelsee mit schönen Seerosen, wurde die Ruhe und Einsamkeit genossen. Es regnete kurz, bevor die Gruppe zum Naturschutzgebiet Heimbachtal weiterzog.

Dort begrüßte uns Frau Schatz aus Betzweiler und erklärte das Naturschutzgebiet welches in mühevoller ehrenamtlicher Arbeit zu dem geworden ist, was es heute ist. Anschließend wurde noch das Fischerhäusle besichtigt.

22 Teilnehmer dankten nach obligatorischer Einkehr, bevor sie wieder der Heimat zustrebten. Es war ein schöner Nachmittag !

 

Vielen Dank an Dieter und Ingrid.

 

Bergfrühling auf der Seiser Alm, vom 7. bis 13. Juli 2013

Für 13 Mitglieder des Alpenvereins Freudenstadt unter der Leitung von Wolfgang Henninger, ging es für eine Woche nach Südtirol auf die Seiser Alm. Das Hotel lag mitten auf der Seiser Alm, von wo aus die Wanderungen durchgeführt wurden.

Am 1. Tag war der Puflatsch (2174 m) mit seinem wunderschönen Rundweg das Ziel. Immer wieder gab es einen herrlichen Ausblick nach St. Ulrich sowie nach Kastelruth und zum Hausberg, dem Schlern (2450 m) mit seinen markanten Felstürmen. Am 2. Tag war die Plattkofelhütte als Wanderung auf dem Programm. Der Weg gilt als einer der schönsten Höhenwege der Dolomiten mit Blick zum Rosengarten, Plattkofel und den Rosszähnen.

Da für den nächsten Tag Gewitter angesagt war, legte die Gruppe einen etwas ruhigeren Tag ein. Es ging nach St. Oswald zu einem Bio-Kräutergarten, wo eine Führung vorgesehen war. Manche erfuhren erst hier, wie viele wunderbare Heilpflanzen es in der Natur gibt, aus denen Tees hergestellt werden können. Am darauf folgenden Tag, wieder bei bestem Wetter, wurde zum Schlern aufgestiegen. Eine Bergtour, die bei einem Aufenthalt auf der Seiser Alm nicht fehlen darf. Die Abschlußtour führte von der Williamshütte an ganzen Hängen  in voller Blüte stehenden Alpenrosen vorbei, zum Mahlknechtshaus. Nach einer Pause gings zur Alpenrosenhütte, über den Goldknopf zurück ins Hotel.

Teilnehmer:

Wolfgang und Doris Henninger, Joachim und Traudel Engelhardt, Werner und Waltraud Heinzelmann, Ernst Harbauer, Rolf und Heidi Wein, Karl und Rosel Burkhardt, Karl-Heinz und Heidi Aderhold

 

UpSeilDown Zugspitze

Die Jugendgruppe UpSeilDown bestieg am 12. – 13. Juli die Zugspitze. Es war die Abschiedstour von Gruppenleiter Oliver Dorka, der die Gruppenleitung im Sommer abgibt. Dementsprechend hoch war auch die Motivation der 9 Teilnehmer. Zunächst zu acht machten wir uns von Freudenstadt auf den Weg nach Hammersbach(832). Von dort aus führte der Aufstieg durch die Höllentalklamm bis zur Höllentalangerhütte (1379). Da die Anfahrt verkehrsbedingt sehr lange gedauert hatte und wir deshalb erst um 11 Uhr an der Hütte ankamen, musste die Nacht nach einem Abendessen im Notlager in der Stube verbracht werden. Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenfreiem Himmel brachen wir früh morgens auf und schon nach kurzer Zeit schlossen die letzten beiden Teilnehmer der Tour zu uns, die die Nacht im Tal verbracht hatten. Dann gelangten wir über teilweise Drahtseil gesicherte Wege, Geröllmoränen und den schneebedeckten Höllentalferner zum Höllental-Klettersteig, der direkt auf die Zugspitze führt. Nach der Ankunft auf dem Gipfel (2962) um ca. 12 Uhr und einer langen Pause in der Sonne kehrten wir auf dem Münchner Haus klassisch bayrisch mit Weißwurst, Brezel und Weißbier ein. Eigentlich war geplant von hier am nächsten Tag abzusteigen, allerdings waren wir, mangels Platz auf der Hütte, gezwungen schon heute bis zur Wiener Neustädter Hütte(2209) über den Stopselzieher-Klettersteig abzusteigen. Auch in dieser Nacht mussten wir uns mit dem Notlager begnügen und traten dann am Sonntag den letzten Abstieg bis nach Ehrwald (1000)an. Von hier aus ging es mit der Bahn zurück nach Garmisch-Partenkirchen und schließlich zu den Autos.

Urs

Seniorenwanderung Wälde am 11. Juli 2013

Mit dem Linienbus fuhren wir zum Startpunkt unserer Wanderung, nach Wälde.

Unser Wanderführer, Hartmut Klaißle, erklärte uns dort kurz den Verlauf der Tour, die er zuvor mit dem Mountainbike ausgekundschaftet hatte.

 

Ein schöner schattiger Weg führte uns entlang des idyllischen Heimbachs zur Ruine Sterneck.

Nach kurzer Rast und Besichtigung, sogar ein historischer Schweinestall konnte bewundert werden, gings weiter nach Salzenweiler. Bei diesem winzigen Dörfchen werden auf großen Flächen „Broggele“ (für Nichtschwaben: Erbsen) und Getreide angebaut. Als nächstes Ziel steuerten wir Gundelshausen an. Ein schöner schmaler Waldweg führte uns dann zur historischen Heimbachmühle. Auf der gemütlichen Gartenterasse war für uns schon der Tisch gedeckt und wir liessen uns unser wohlverdientes Vesper schmecken.                                                                           

Es war wieder ein gemütlicher und unterhaltsamer Nachmittag. Vielen Dank Hartmut!

Umrundung der Heiterwand

Anspruchsvolle Bergwanderung in einsamer Umgebung.

 

Am 12. Juli fuhren 6 Sektionsmitglieder zum Hahntennjoch (1894 m) bei Imst, dem Ausgangspunkt der Tour. Auf breitem Pfad ging es zuerst aufwärts zum Steinjöchl (2198 m) und  dann weiter auf ausgesetzten Pfaden  zum Maldongrat (2544 m), einem markanten Gipfel im Heiterwandmassiv. Nachdem die Bergsteiger die Aussicht genossen hatten, ging es auf gleichem Steig zurück zum Steinjöchl und dann abwärts zur Anhalter Hütte (2040 m), wo man Quartier bezog.

Am nächsten Tag stieg man zum Kromsattel (2137 m) auf und unternahm einen Abstecher auf den Tschachaun (2334 m) bevor man auf dem oberen Nordweg am Fuße der Heiterwand entlang marschierte.

Eine Vielfalt an Blumen in herrlicher Blüte wechselte mit grauen Schotterhalden. Ein stetiges Auf und Ab, teils ausgesetzt, teils noch mit Schneefeldern bedeckt. Immer wieder wurde die Aufmerksamkeit der Wanderer gefordert. Bestes Sommerwetter lud indes immer wieder zum Verweilen ein, aber der Weg zur Heiterwand-Hütte ist weit. Als man auf dieser Selbstversorger-Hütte ankam hieß es Wasser holen, Läden öffnen und Feuer machen, damit am Abend auch eine schmackhafte Mahlzeit zubereitet werden konnte. Auch für einen Nachtisch war gesorgt und mit einem Gläschen Wein ließ man den Abend ausklingen.

Da am Sonntag der Südweg auf dem Programm stand, hieß es früh aufstehen, die Hütte ordentlich verlassen und dem schmalen Pfad gefolgt.

 

Durch Latschenhänge, entlang steiler Rinnen, über etliche steile und harteSchneefelder, über Wiesen und unzählige Jöcher ging es in stetigem Wechsel bald hoch bald runter, bis man nach über 11 Stunden den Weg zwischen Hahntennjoch und Steinjöchl erreichte. Obwohl der Anfangs- und Endpunkt des Südweges fast auf gleicher Höhe liegen, hatte die Gruppe doch über 1000 Höhenmeter zurückgelegt. Der kurze Abstieg zum Auto war schnell bewältigt und dann wurde die Heimreise angetreten.

                                                                             

 

 

Zustieg zur Anhalter Hütte und Maldongrat

6 km, 04:25:19

 

Der Nordweg

15.4 km, 08:07:35

 

Der Südweg

12.1 km, 11:11:19