Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Aktuelle Seite: Start Touren 2013

„UpSeilDown“ im Tannheimer Tal

30. Mai bis 2. Juni 2013

Erstens kommts anders und zweitens als man denkt. Als wir 2012 bei unserem Sommerlager im Tannheimer Tal auf Grund des Wetters nur wenige alpine Klettertouren machen konnten, war der Entschluss schnell gefasst – wir fahren dieses Jahr wieder dorthin und holen das „verpasste“ nach. Aus dem Sommerlager wurde ein Pfingstlager, aus Jugend 2 und Junioren die neue Gruppe „UpSeilDown“. Die Unterkunft im Haus Schattwald, dem Selbstversorgerhaus der DAV Sektion Geislingen/Steige, blieb die selbe und auch das Hüttenteam „Gerd und Sylvia“ war extra für uns angereist. Die Wetterprognose ließ jedoch kaum Hoffnung für unsere alpinen Ziele zu – für die 4 Tage war konstant Regen vorhergesagt, die Nachwirkungen sorgten für verheerende Hochwassersituationen in weiten Teilen Deutschlands.

Nichtsdestotrotz – wir waren motiviert und gleich am ersten Tag bestiegen wir den Gipfel des Ponten, 2045 m. Im Anstieg waren etwa 1000 Höhenmeter zu bewältigen, im oberen Teil gab es einige Neu- und Altschneefelder. Bei leichtem Schneefall standen wir am Gipfelkreuz und bemerkten eine alarmierende statische Aufladung in der Luft. Die Haare knisterten und so entfernten wir uns schnell wieder vom exponierten Gipfel, da spontaner Blitzschlag ein nicht zu unterschätzendes Risiko in den Bergen darstellt.

Am Freitag beendeten wir unseren Versuch, die Rohnenspitze (1990 m) zu besteigen bereits im Ort Schattwald. Bei waagrechtem Starkregen hatten wir dann doch keine Lust mehr, auf diesen zu steigen. Als Alternative gab es eine praktische Lehreinheit zum Thema Abseilen und Aufstieg am Fixseil, für die der Kletterturm im Haus Schattwald gute Dienste leistete.

Samstag Morgen 7 Uhr – Sonnenschein – hurra :-) Wir frühstückten schnell und fuhren ein paar km bis Hindelang, um den Großen Daumen (2280 m) über den Nordwestgrat zu besteigen. Eine sowohl konditionell, als auch technisch (II. bis III. Grad) nicht zu unterschätzende Tour, die mit etwa 6 Stunden von Hindelang bis zum Gipfel angegeben war. Bereits kurz nach dem Start fing es wieder an zu regnen. Die Motivation in der Gruppe war ausserordentlich gut und so dachte niemand ernsthaft an eine Umkehr. Über das Retterschwanger Tal stiegen wir zur Haseneckalpe auf.

Dort befanden wir uns bereits mittem im Winter, Neuschnee auf etwa 1600 m Höhe. Um zum eigentlichen Grat zu gelangen, hätten wir einige steile Grasflanken passieren müssen und entschieden, das Risiko bei diesen widrigen Bedingungen mit der Gruppe nicht einzugehen und stiegen wieder nach Hindelang ab. Die Regenausrüstung kam an diesem Tag an die Grenze der Leistungsfähigkeit. Ein Handy kapitulierte und ist seither mit Wasserschaden defekt.

Trotz alledem war die Stimmung in der Gruppe ungetrübt fröhlich, wir sind um eine Erfahrung reicher und werden diese feuchte Tour noch lange in Erinnerung behalten.

 

hinten v.l. Oma, Sylvia, Gerd, Jessica, Tobias, Oli D., Olli M., Kilian, Marina, Miriam, Kem, Jochen, Andi

vorne v.l. Kate, Hannah, Lena d.J., Urs, Manuel, Lena S. Laura, Sven, Simon

Jugend 1 Zeltlager im Maggiatal

Mit 12 Kindern und Jugendlichen sowie 7 Erwachsenen fand das diesjährige Pfingstlager der Jugend 1 statt. Die Zelte wurden für 5 Tage auf einem Campingplatz bei Avegno im Maggia-Tal aufgeschlagen. Von hier aus wurden verschiedene Klettergebiete aufgesucht. Am ersten Tag wurde im Klettergarten von Torbeccio geklettert, wobei die Granitplatten teilweise noch recht nass waren. Tags darauf ging die Gruppe nach Ponte Brolla zum Sektor Placca di Tegna. Hier konnte jeder nach Lust und Laune klettern: Vorstiege versuchen, Mehrseillängen-Touren klettern und abseilen, denn die Absicherung ist hier mehr als gut. Am nächsten Tag wurde noch ein anderer Sektor in Ponte Brolla ausprobiert  und wieder ausgiebig geklettert. Für den nächsten Tag gab es zwei Alternativen: zum einen nochmals klettern und zum anderen eine Wanderung über die Anhöhen des Maggiatals mit Blick auf die umliegenden Berge und den Lago Maggiore.

Danach musste die Gruppe leider schon wieder zusammen packen. Fünf trockene Tage bei bester Verpflegung waren wie im Flug vergangen.

   

   

Tageswanderung der Senioren führt an den Bodensee - Bericht von Wolfgang Henninger

Mit 21 Teilnehmern haben die Senioren des Alpenvereins Freudenstadt eine Ausfahrt mit Privatautos an den Bodensee unternommen. Ausgangspunkt war Ludwigshafen. Bei leicht bedecktem Himmel begann die Wanderung auf schönen Pfaden durch prächtigen Buchenwald. Ansteigend gings zum Höhengasthof Haldenhof mit einer Aussichtskanzel über dem Bodensee. Dort wurde eine ausgiebige Rast eingelegt. Anschließend wanderte die Gruppe an vielen herrlichen Ausblicken vorbei, nach Überlingen. Nach einer einstündigen Fahrt mit dem Schiff zum Ausgangspunkt, ging eine interessante Wanderung zu Ende.           

 

Wanderführer der Ausfahrt war Wolfgang Henninger

  

 

Seniorenwanderung von Forbach nach Langenbrand am 02.05.2013

Das Wanderparadies im Murgtal hatten unsere Wanderführer Sigrid und Wolfgang Schwarz ausgewählt. Mit der S-Bahn fuhren wir mit insgesamt 29 fröhlichen Senioren nach Forbach. Vom dortigen Bahnhof gings zunächst kurz steil bergan, bis wir den Hasenweg und dann den Sagenweg erreichten. Nun immer am Hang entlang, durch blühende Wiesen und an voll in der Blüte stehenden Obstbäumen vorbei, war es eine wahre Lust zu wandern. Der Sagenweg endete für uns an der Hexenwiese, ein liebevoll angelegter Platz mit Hexenbrunnen, Mühlrad, Hexenstein usw. Auf dem Hexenstein lag sogar noch der Besen einer sicher erst kürzlich gelandeten Hexe? Wir konnten hier auch einige der fürs Murgtal typischen Heuhütten bewundern. Auf dem weiterführenden Panoramaweg erreichten wir bald unser Ziel, das Gasthaus Ochsen in Langenbrand. Es war eine wirklich gelungene Tour. Ein großes Lob an Sigrid und Wolfgang.

 

 

Die nächste Wanderung findet am Donnerstag, den 16. Mai statt. Diesmal als Tagestour.

Hochtourengruppe am 1 Mai aktiv

Das Wetter am 1 Mai gab uns beim morgendlichen Start ein alpines Gefühl. Nebel und zu erwartender Regen gaben uns Motivation schnell loszufahren. Vom Alpintreff starten wir zusammen als kleine Gruppe mit 7 Bikern (Margot, Swen, Helmut, Frank, Claus, Olli und Thomas) in Richtung Kniebis. Bereits im Teuchelwald konnten wir beim ersten Platten von Helmuts Bike wieder zu Atem kommen.

An der Alexanderschanze wartete schon Uwe, der die ersten Höhenmeter prellte. Entlang des Westwegs waren fahrtechnische Künste gefragt, mit denen man entweder den Schlammlöchern ausweichen oder durch diese hindurch fahren konnte. Bei Nebel aber ohne Regen kamen wir am Harkhof zur geplanten Rast an.

Über Kreuzsattel zog der Brandenkopfgipfel magisch an - leider auch die Schwerkraft nach unten - doch wir kamen alle an. In dem warmen Gasthaus warteten wir auf Sven und Tobi, die meinten mit 2 Stunden Startverspätung könnte man die "Alten" locker einholen. Tja die "Alten" hatten insgesamt 2 Stunden Pause gehabt und starteten zur Weiterfahrt nach deren Ankunft.

Nach einer rasanten Abfahrt, verbunden mit einem weiteren Platten (Thomas) fuhren wir entlang des Westwegs und stoppten am Hohen Lochen. Der Käppelehof zog uns danach maitypisch nochmals ein.

Während des ganzen Tages hielt das Wetter und warm wurde uns allen während der Fahrt von alleine. Gemütlich ging es mit der S-Bank zurück nach Freudenstadt - der Saisonstart war geglückt.

Mit dabei: von Anfang an: Margot, Swen, Olli, Helmut, Claus, Frank, Thomas / ab Alexanderschanze: Uwe / ab Brandenkopf Sven und Tobi

Organisation: Thomas Laufer