Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Grundkurs Klettern am Fels

Am Dienstag, den 9. April startete der diesjährige Kletterkurs mit einem Theorieabend im Alpintreff. Hier wurde das Handwerkszeug der Sicherungstechnik vermittelt, um am Fels in Seilschaften sicher zu klettern. Thematisch wurden die Bereiche Ausrüstung, Knoten, Sicherungstechnik und Seilkommandos behandelt. Bei aller Theorie kam die Praxis mit verschiedenen Übungen und Spielen nicht zu kurz.

Am folgenden Wochenende zeigte sich das Wetter nach einer Regenwoche von seiner freundlichen Seite und so konnten wir bei besten Bedingungen am Battert die Theorie mit Übungen am Fels vertiefen. An den beiden Massiven „Predigtstuhl“ und „Hängende Wände“ im Bereich der Zeltplatzkante fanden wir hierfür geeignete Stellen. Vor allem die batterttypische Absicherung in den unteren Schwierigkeitsgraden mit mobilen Sicherungsmitteln wie Klemmkeilen und -geräten stellten hier einen Schwerpunkt dar. Am Sonntag folgte ein sommerlich warmer Tag.

In Routen im Schwierigkeitsgrad bis 4+ stand das Klettern in Seilschaften im Vordergrund und auch Einsteiger konnten ihre ersten Versuche im Vorstiegsklettern unternehmen.

Als große Überraschung tauchte am frühen Nachmittag plötzlich Ivonne auf der Falkenwand auf und versorgte uns mit frischgebackenem Kuchen und Kaffee aus der Thermoskanne.

Mit dabei waren

Ausbilder: Bernhard und Traudi Gebert, Oliver Mohrlok

Teilnehmer: Fabian Sackmann, Lando Huber-Denzel, Lars Franze, Thorsten Züfle, Joachim Gaiser, Andreas Hummel, Stefanie Brauner, Verena Brauner, Hilde Höhler, und Tanja Beitlich

Seniorenwanderung zum Kastelstein am Donnerstag, 18.04.2013

Am Donnerstag fand sich wie immer eine stattliche Schar (30 Personen) von gutgelaunten DAV-Senioren und einigen Gästen am Treffpunkt Omnibusbahnhof ein. Der Bus brachte uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Kniebis. Unter der Führung von Hannes Gaiser gings auf angenehmen Wegen zum Kastelstein. Man glaubt es kaum, aber manche der Teilnehmer hatten dieses Naturdenkmal zum ersten Mal gesehen. Nach ausgiebiger Rast und Besichtigung wanderten wir nun bergab nach Bad Ripppoldsau. Vorbei am Kurpark - dort waren auch die Kröten auf Wanderung - gingen wir zielstrebig zum gemütlich eingerichteten Gasthaus zur "Alten Tränke". Hier ließen wir den schönen Wandernachmittag mit Kaffee und Kuchen oder je nach Lust und Laune, einem zünftigen Vesper ausklingen. 

Wir bedanken uns bei unserem Hannes!

Die nächste Wanderung findet am 02. Mai statt.

Seniorenwanderung nach Oberiflingen am Donnerstag, 4.April 2013

Von Glatten nach Oberiflingen wandern, war dieses Mal für die DoSen-Gruppe (Donnerstagsenioren) angesagt. Unser Wanderführer Peter Haas hatte eine sehr schöne und vor allem auch aussichtsreiche Strecke für uns ausgewählt. Schon der Blick oberhalb von Glatten zum Palmberg, wo wir im Februar mit Udo gewandert sind, war beeindruckend. Beim Windrad konnten wir bis Dettlingen und Bittelbronn schauen. In Oberiflingen angekommen ging es uns wie dem Hund auf dem Bild, wir hatten alle ziemlich Durst. Anders als der arme Hund, wurden wir jedoch im Sportheim gut mit Getränken und Speisen versorgt.

Vielen Dank Peter, es hat wieder allen Spaß gemacht.

 

Die nächste Wanderung findet am 18. April statt.

Kurzbesuch im Pitztal

Nachdem  wir (Felix, Rolf und Oli) am Freitag Morgen über den Fernpass ins Pitztal gefahren waren, packten wir auf dem Parkplatz des Gletscherskigebiets unser Material zusammen und fuhren mit dem Gletscherexpress hinauf zur Bergstation und von dort mit den Ski dann zum Mittelbergjoch (3166m).

Nach einer kurzen Abfahrt vom Joch querten wir nun auf dem Taschachferner immer unterhalb der Hohen Wände (3432 m) und des Schuchtkogels (3472 m) Richtung Wildspitze. Der Aufstieg durch den Gletscherbruch erwieß sich mit der ganzen Ausrüstung als recht mühsam, zumal das Wetter und die Sicht nicht gerade aufmunternd auf uns wirkte. Als wir bei Schneefall und sehr schlechter Sicht auf etwa 3500 m einen wohl geeigneten Biwakplatz ausmachen konnten, entschlossen wir uns hier das Zelt aufzustellen, zumal wir nicht wußten, ob noch ein sicherer Platz gefunden werden würde.

  

Nun hieß es eine Fläche ausschaufeln, Zelt aufstellen und Wasser schmelzen für Tee und Abendessen. Hier bemerkte ich dann auch, dass ich zwar den Kocher, aber nicht die Gaskartusche in den Rucksack gepackt hatte. Glücklicherweise hatten wir vorher mit Felix ausgemacht, dass er seine angebrochene Kartusche noch einpackt und wir so wenigstens ein wenig Gas zur Verfügung hatten. Letztendlich reichte es dann auch für´s Essen und noch eine Kanne extra Tee.

  

Nach einer recht windigen Nacht mit etwas Neuschnee war dann der Morgen erstmal sonnig und schön. Das Wetter sollte eigentlich bis Nachmittag so bleiben, so dass wir die Nordwand samt Abstieg in diesem „Schönwetterfenster“ schaffen sollten.


         

Kurzes Frühstück und los ging es. Mit den Ski liefen wir direkt unter die Wildspitze Nordwand. Der ziemlich steile Hang hinauf zum Bergschrund war wahrscheinlich das gefährlichste der ganzen Tour, da hier recht viel Triebschnee drin lag, welcher oben windverpresst auf einer ungebundenen „Schwimmschneeschicht“ lag und nicht gerade eine beruhigende Wirkung auf uns hatte. Doch wie´s halt eben manchmal ist, geht man das kurze Stück ein gewisses Risiko ein, denn ab dem Bergschrund drohte uns von oben keine Gefahr mehr, da die Wand ziemlich viel Blankeis aufwies. Also die objektiv sicherste Hangstelle aussuchen, hoffen und vorsichtig weitergehen, denn aufi muaß i.

  

Am Bergschrund angelangt schnallten wir dann die Steigeisen an, befestigten die Ski am Rucksack, die Eisgeräte in die Hand und nahmen die Wand gleitend gesichert in Angriff. Bei der ganzen Steigerei bemerkten wir gar nicht, dass das Wetter zunehmend schlechter wurde und so erreichten wir bei Wind und Schneefall den Nordgipfel der Wildspitze, von wo es über den verwechteten Verbindungsgrat auf den Südgipfel (3770 m) des höchsten Berges von Tirol und zweithöchsten in Österreich ging.

  

Nach kurzer Pause mit einem Schluck Tee und gefrorenem Müsliriegel machten wir uns dann auch recht schnell an den Abstieg. Allerdings streubten wir uns dagegen, den Normalweg abzusteigen und dann den ganzen Weg über den Taschachferner hinüber bis unterhalb des Mittelbergjochs zu hatschen und den selben Aufstieg wie am Vortag zum Biwakplatz zu machen. Wir entschlossen uns dann nach kurzer Absprache, den Nordostgrat abzusteigen bis zu einem Sattel, von wo aus wir dann quer hinunter eine mit Firn und Eis durchsetzte, nördlich exponierte, Flanke wieder gleitend gesichert in das obere Glescherbecken absteigen konnten, von wo aus wir dann ziemlich schnell wieder beim Zelt sein würden. Diese Variante stellte sich dann auch als richtig heraus, da wir auf diesem Weg sehr schnell wieder zurück beim Zelt waren um den Biwakplatz abzubauen.

         

         

Es war dann nochmals eine Herausforderung, zu Dritt angeseilt, bei praktisch null Sicht durch den Bruch abzufahren. Somit entschlossen wir uns dann auch dazu, nicht über den kompletten Taschachferner bei diesen Verhältnissen abzufahren, sondern den kuzen Gegenanstieg hinauf zum Mittelbergjoch zu gehen und dann über das Skigebiet wieder zum Auto zu gelangen. Nach einer mit ca. 1800 Hm langen und nochmals kraftraubenden Abfahrt kamen wir dann ziemlich geschafft, hungrig und durstig auf dem Parkplatz in Mittelberg an. Dennoch: eine wunderschöne Tour, auch wenn das Wetter nicht hielt, was es versprach. 

Seniorenwanderung FDS-Hallwangen am 21.03.2013

Ein winziger Hauch von Frühling lag in der Luft, als wir uns am Donnerstag am Stadtbahnhof zur Seniorenwanderung trafen. Zuerst besichtigten wir natürlich den von der Erlacher Höhe neu eingerichteten Infopunkt im sauber geputzten Stadtbahnhof. Nun gings los Richtung Bärenwiesen, wo wir schon einen schönen Blick auf unser Ziel Hallwangen hatten. Unser Wanderführer Walter Stöhr aus Frutenhof, kennt sich natürlich in dieser Gegend bestens aus und führte unsere Gruppe von 29 Senioren über Grüntal und Musbach bis nach Hallwangen. Wir waren alle ganz glücklich, daß wir zum ersten Mal nicht im Schnee stapfen mussten und auch ein paar Sonnenstrahlen abbekamen. In den Gärten blühten sogar die ersten Frühlingsboten. Walter hatte uns im Gasthaus Adler in Hallwangen angemeldet, wo wir uns kulinarisch verwöhnen liessen, bis uns der Linienbus nach FDS zurückbrachte.

Herzlichen Dank an Walter!