Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Klettern in Offenburg

Am 15.11.2015 fuhren Jann, Tim, Noah (BigGroup) und Finn (Alpinis) zusammen mit Simon und ihren Gruppenleitern Jens und Johanna in die Kletterhalle nach Offenburg. Um 8:30 startete die Gruppe am Hauptbahnhof, um rechtzeitig zur Hallenöffnung anzukommen. Als erstes wurde das Vorsteigen geübt und nach einer längeren Boulderpause schaute sich die Gruppe noch das Sichern mit Smart und Tube an.

Um 16:00 ging es mit dem Zug zurück nach Freudenstadt.

 

Klettercup 2015

Ergebnisse Klettercup 2015

Lieben Dank an Andreas Heim und all seinen Helfern und Schraubern!

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Klettern auf der Ostalb

Am Samstag, den 10. Oktober haben sich 4 Kletterer der Sektion aufgemacht um die Kletterfelsen im Filstal und Eybacher Tal zu besuchen. Die 4 das waren Roland Albert, Thomas Forbriger, Lando Huber-Denzel und Thomas Häcker. In Oberböhringen angekommen gings bei etwas trüben Wetter über die Albhochfäche zu den Langen Hauserner Felsen am Albtrauf. Mit Hilfe des Kletterführers(völlig veraltet) und meinem Langzeitgedächnis konnte der Abstieg zu den Einstiegen rasch ausfindig gemacht werden. Zum Auftakt machten wir die Rees-Führe, ein Fünfer mit einer etwas bröseligen 2. Seillänge, die auf einem Felsskopf mit beeindruckender Fels- und Albkulisse endete. Am Einstiegsüberhang der 2. Route bauten das Team Roland und Lando wieder einmal Albfels ab, so das dieser Überhang jetzt nicht mehr im Originalzustand ist. Die Frage ob wir noch Routen an den Langen Hauserner klettern sollten oder ob wir doch zu den Amazonen und zur Jungfrau gehen sollten wurde auf Grund der Namensgebung dieser Felsen schnell entschieden. Während Thomas F. und Roland einige leichtere Routen an der Ostseite der Jungfrau kletterten, stiegen wir auf der Westseite der Amazonen eine 6+ Route mit einer etwas dürftigen Hakenaustattung, weshalb ich die Schlüsselstelle durch eine "Umgehung" entschärft habe.

Fast pünktlich um 18 Uhr trafen wir auf der Hütte des Schneelaufvereins Geislingen ein wo meine Mutter mit ihrer Freundin Resi bereits mit Zwiebelkuchen und Kaffee auf uns warteten. Auf Grund der Kontaminierung mit Schweinespeck blieb der kulinarische Genuss nur zwei Sektionsmitgliedern vorbehalten. Nach ausgiebiger Einführung meiner Mutter und Resi was auf dieser Hütte geht und nicht machten wir uns ans Kochen und diskutierten bis spät in der Nacht über die Flüchlingskrise und fanden jedoch keine Lösung. Nach ausgiebigen Frühstück fuhren wir am Sonntagmorgen zunächst nach Eybach unter den Himmelsfelsen um dessen Wandflucht zu bestaunen, welche erst 1934 von 2 Stuttgarter Kletterer erstbegangen wurde. Auch nach über 80 Jahren hat diese Route nichts von ihrem Reiz verloren auch wenn sie nur mit 5+ bewertet wird. Alles dabei was den Kletterer/in erfreut, eine großgriffige Einstiegsseillänge, luftige Quergänge, kleingriffige Platten, um dann letztendlich ganz oben zu sein und die Alblandschaft zu geniesen. Nur die Standplatzwechsel in den beiden engen Gufeln im unteren Teil gestaltete sich etwas schwierig, kleine und yogabegabte Kletterer sind hier eindeutig im Vorteil. Abschließend gings dann noch zum Roggenstein mit seiner steilen Nadel, die bis jetzt dem Zahn der Erosion tapfer standhält. Die steile Südwestkante auf die Roggennadel, 2 Routen über tüfteliges Plattengelände von Roland und Lando und mir im unteren 7. Grad, sowie ein Vorstieg von der Bergseite auf die Nadel von Thomas F. bildeten den Abschluß des Kletterns auf der Ostalb.

Im Gasthaus zum Hecken-Done bei Kaffee und Zwetschgenkuchen waren wir uns einig: Schön wars. Tiefenentspannt traten wir den Heimweg an um am Montagmorgen ab 7 Uhr wieder die gewohnten Alltagsprobleme zu lösen.

Thomas H., Thomas F., Lando HD, Roland A.

Übernachtung im 1000 Sterne Hotel

Am Abend packten wir unsere Rucksäcke und machten uns zum Ende der Sommerzeit auf den Weg. Eine kurze Strecke mit dem Auto und dann zu Fuß weiter, der Mond und die Sterne leuchteten hell, so brauchten wir unsere Stirnlampen nicht einmal einschalten. Etwas unheimlich war das Rascheln im Wald, der Wind, der die Blätter herunterbläst oder waren es doch wilde Tiere?

Mit Biwakausrüstung im Gepäck suchten wir uns am Waldrand eine Stelle und bauten dort unser Zelt auf. Es war recht mild, gerade einmal um die 7 Grad, für die Jahreszeit nicht besonders kalt. Wenig später schliefen wir in unseren Schlafsäcken ein.

Ganz ohne Wecker und Uhr ließen wir uns am Morgen von unserer inneren Uhr wecken. Wir schlüpften aus den Schlafsäcken. Es dämmerte, am Himmel war bereits ein leichtes Morgenrot zu sehen. Als Frühstück kochten wir uns mit dem Gaskocher Kaffee und eine warme Milch. Gerade in diesem Moment schob sich im Osten die feuerrote Sonne langsam über den Horizont. Ein kurzer Augenblick, den wir staunend beobachteten. Ein perfekter Ausflug für mich und meinen dreijährigen Sohn!

 

Appell an die Jugend – geht auch raus in die Natur, ihr werdet es nicht bereuen!

Familiengruppe unterwegs auf der Ostalb

Von Mittwoch 26. bis Sonntag 30. August verbrachten 11 Kinder und 9 Eltern der Familiengruppe gemeinsame Tage auf der Geislinger Hütte, dem „Schmuckstück“ der Geislinger DAV-Sektion.

Das große Außengelände ist mit Spielgeräten wie ein Spielplatz ausgestattet, Rutsche, Schaukel, Trampolin, Naturkletterwand, Federfahrzeute, Tischtennisplatte und einer großen Feuer- und Grillstelle. Eine Seilrutsche mit mitgebrachtem Klettermaterial kam bei den Kindern besonders gut an.


Am Donnerstag erkundeten wir die Gegend bei Heubach. Durch Buchenwälder führte uns der Wanderweg vom Parkplatz am Rosenstein zum Finsteren Loch, einer 140 m langen Karsthöhle. Aus Naturschutzgründen wurde der obere Ausgang abgeschlossen, so dass wir die Strecke zweimal zurücklegen konnten – die älteren Kinder auch öfter ;-)


Für Freitag hatte Dominic seinen Vater ins Boot geholt und über den Faltbootclub in Heidenheim 4 Kanus, reichlich Schwimmwesten und Paddel organisiert. Gemeinsam fuhren wir auf der Brenz durch das Eselsburger Tal, dem schönsten Abschnitt des Flusses. Hier gab es viel interessantes zu sehen. Bäume, die von Bibern an- oder abgefressen waren, Graureier, eine Bisamratte, Enten, Gänse und Fische. Selbst der grüne Bewuchs übte auf die Kinder eine Faszination aus, doch durch Josefs Einwand waren sie einsichtig und es war später keine Putzaktion nötig. Kurz vor dem Ende der schönen Tour begrüßte uns das Wahrzeichen des Tals, die Steinernen Jungfrauen. Den lauen Abend ließen wir mit Grillen am Lagerfeuer gemütlich ausklingen.


Natürlich waren uns die Kletterfelsen nicht entgangen und so hatten wir auch gleich ein Ziel für den nächsten Tag. Wir teilten die Gruppe, die Einen fuhren zum Klettern ins Eselsburger Tal, die Anderen zogen es vor bei der Hütte zu bleiben und eine Abkühlung im nahegelegenen Freibad zu suchen. Für die Kinder präparierten wir am Fels einige Topropstationen und richteten ein Geländerseil als Klettersteig ein. Am frühen Nachmittag flüchtete die Klettergruppe dann auch ins Freibad.


Bis in die Dämmerung nutzten die Kinder noch einmal ausgiebig das Angebot der Spielmöglichkeiten und der Seilbahn. Sonntag blieb dann noch das Aufräumen und die Übergabe der Hütte an Herrn Fischer, der mit uns zufrieden war und meinte, wir können wieder kommen!

Mit dabei waren: Familie Minnich, Familie Kuhn, Familie Fai, Familie Remensperger und Familie Mohrlok