Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Aktuelle Seite: Start Touren 2015

Draußen Klettern ist anders

Bei schönstem Wetter waren wir im Naturschutzgebiet Battert unterwegs.

Für Felsneulinge und Nachsteiger bestand Möglichkeit die Felsenlandschaft des Batterts näher kennen zu lernen. Aber auch die Vorsteiger kamen auf ihre Kosten.

Ausbildung "Behelfsmäßige Bergrettung"

Nach Murphys Gesetz wird alles was schiefgehen kann auch schiefgehen – die Frage ist nur wann. Da man nie weiß, ob und wann man dieses Handwerkszeug braucht, fand sich eine recht große Gruppe zur Ausbildung zusammen. Am Dienstag 14. April wurden im Alpintreff in Theorie und Praxis verschiedene Tragetechniken von Verletzten geübt und die Grundlagen für die notwendige Seiltechnik vermittelt.

Am Samstag 18. April konnten am Karlsruher Grat bei bestem Wetter weitere praktische Übungen gemacht werden, u.a. die Bergung nach oben mit dem Schweizer Flaschenzug, die Seilverlängerung mittels Lastübertragung auf eine Reepschnur und der Bergung eines Verletzten mit der Bergespinne.

Mit dabei waren als Teilnehmer

Sabine H., Oliver S. Stephanie, Sabine S., Doris, Thorsten, Joachim, Fabian, Lars, Frank

und als Ausbilder

Bernhard und Traudi Gebert, Andreas Heim und Oliver Mohrlok

Saisonauftakt am Battert

Zum Start in die Felsklettersaison machten sich UpSeilDown und die Alpinis am Sonntag, den 22. März auf zum Battert. Die noch kühlen Temperaturen störten uns wenig, da gerade die südseitigen Touren so ideal kletterbar waren.

UpSeilDown war mit 12 Teilnehmern vertreten und geklettert wurden unter anderen die Routen Vagabundenriss (5), Schmittkamin (4), Freudenstädter Weg (6-), Blockgrat (4+), Trixwandel (7-), Neue Westwand (6), Zeltplatzkante (4), Offenburger Weg (4+) und Gaiserriss (6+).
 

 

Mit dabei waren: Lena, Eva, Moritz, Andreas (E), Moritz, Simon, Frank, Tobi, Rainer, Katharina, Matthias, Andi und Olli

Bluebird Powderday

Getreu dem Motto Jugend auf Abwegen war die Jugend 1 am Samstag den 28. Feburar 2015 im Skigebiet Silvretta Montafon unterwegs. 

Im Gepäck durften Kamera und Sonnencreme nicht fehlen, denn was uns erwartete waren traumhafte Verhältnisse:

 

Sonnenschein | strahlend blauer Himmel | 15cm pulvriger Neuschnee

 

Es wurde gepowdert bis zum letzten Sonnenstrahl, inklusive zahlreicher amüsanter Stürze. Gesund und sicherlich mit einigen Tiefschneeerfahrungen reicher ging ein toller Skitag zu Ende. 

 

Jugend 1

 

Dabei waren: Max, Luca, Samuel, Jan, Michael, Jens, Michal & Tobi.

Eisklettern in Kandersteg

Bereits zum zweiten Mal in dieser Wintersaison zog es uns zum Eisklettern nach Kandersteg. Bei unserem ersten Besuch hatten wir schon einmal einen Eindruck der Routen im Oeschiwald und Gasterntal bekommen, konnten jedoch auf Grund der noch nicht optimalen Bedingungen nur eine Seillänge der Route Zappelfilip, rechts neben der Black Nova klettern.

 

Nun sah es bedeutend besser aus, das Eis war gewachsen, die Temperatur leicht unter dem Gefrierpunkt – das Ergebnis war gut kletterbares Softeis. Wir marschierten vom Parkplatz an der Seilbahnstation des Oeschinenseeskiilfts entlang der Skipiste, an der zweiten Brücke nach rechts zum Staubbach und zur Route Blue Magic. Diese perfekte Linie ist bereits von weitem zu sehen und wird unter den besten Eisfällen der Schweiz auf Platz 5 geführt.

 

Wir stellten uns auf regen Betrieb ein, doch obwohl bereits zwei Seilschaften in der Tour waren, gab es beim Klettern keine Behinderungen. Durch die Temperatur war das Eis elastisch und es gab so gut wie keinen Eisschlag.

 

Die 165 m lange Tour im Grad WI 5 kletterten wir in 6 Seillängen und seilten anschließend über die Tour wieder ab. In der letzten Abseillänge zeigte sich, dass beim Eisklettern ein 60 m Seil von Vorteil ist, da die 50 m Variante nicht zum Boden reichte und wir daher noch eine Sanduhr bohren mussten.

 

 

Am nächsten Tag kletterten wir im Oeschiwald die Route Arbonium, 180 m, WI 5-, eine weitere sehr schöne Route. Die ersten 3 Seillängen bis zum Band waren steil, aber gut kletterbar. Der zweite Teil war deutlich einfacher und auch das Abseilen gestaltete sich im Vergleich zur Blue Magic durch zwei Borhakenstände als wesentlich komfortabler.

 

Ein wunderbares Eiskletterwochenende war mit zwei erstklassigen Routen geglückt und wir konnten wieder einiges dazulernen.

 

 

Mit dabei waren Olli und Mori