Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Familiengruppe seilt sich am Märtesweiher ab

Acht Kinder und sechs Erwachsene trafen sich trotz Regen und dunklen Regenwolken bei Dominic, um gemeinsam eine Ausfahrt zu machen. Aus der geplanten Radtour wurde kurzerhand eine Rundwanderung. Vom Parkplatz bei der Kirche in Klosterreichenbach wanderten wir rechts vom Reichenbach entlang zum Märtesweiher. Unsere Entscheidung auch bei unbeständigem Wetter aufzubrechen wurde dort mit Sonnenschein belohnt.

 

Wir packten das mitgebrachte Vesper aus und richteten drei Übungsabseilstelle für die Jungbergsteiger ein.


Im See bestaunten wir alle ein Naturschauspiel – im seichten Wasser des Ufers sammelten sich schwarze Schwärme von Kaulquappen, die dort das aufgewärmte Wasser genossen. Natürlich hatten  sie die Rechnung ohne unsere kleinen Feger gemacht, die schon nach kurzer Zeit im Wasser wateten.

Die kleinen Boulderer bestiegen den Stein des Märtesweihers auf verschiedenen Routen.

 

Die etwas Älteren seilten sich von der Brücke ins Gebüsch des Auslauf des Sees ab, der Vorstufe von Wildwasser-Canyoning.

 

Nach ausgiebigem Spielen sattelten wir die kleineren Kinder auf, um dann auf dem Rückweg auf der anderen Seite des Reichenbachs dem einsetzenden Regenschauer einigermaßen zu entwischen.


Mit dabei waren: Familie Kuhn, Familie Minnich und Familie Mohrlok.

Pfingstlager der Jugend im Maggiatal

Vom 19. bis 22. Mai schlugen unsere zwei Gruppen Jugend 1 und UpSeilDown mit 23 Leuten ihre Zelte auf dem Campingplatz Piccolo Paradiso bei Avegno im Tessin auf. Als idealer Ausgangsort konnten wir von dort alle Klettergebiete zu Fuß erreichen. Einige reisten bereits ein paar Tage früher an, um die Zeit dort optimal zu nutzen – Jens und Johanna nutzten dafür sogar die öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Besonderheit des Maggiatals liegt darin, dass es viele Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeiten an geneigten Gneisplatten gibt, die hervorragend abgesichert sind. Wir erkundeten die Gebiete Torbeccio, Ponte Brolla Rovine del Castelliere – auch den schweren Sektor Ost,die Placche Rosso am Monte Garzo, die Placche di Tegna und den Speroni di Ponte Brolla. Wir kletterten Routen im Bereich von 4a bis 7a. Ein besonderes Highlight war die Durchsteigung der Alhambra am Monte Garzo durch Andi und E, der Top-Mehrseillängenroute im Tessin mit 18 Seillängen, 600 m und Schwierigkeiten bis 6b+.

Außer Klettern verbrachten wir am Campingplatz eine schöne Zeit zusammen, badeten in der Maggia, kochten gemeinsam und ließen den Abend beim Lagerfeuer ausklingen. Auch einen Regentag gab es, den einige zum Pizzaessen am Lago Maggiore oder sogar zu einem Kurztripp nach Mailand nutzen.

 

Mit dabei waren

Roland, Florian, Andi, Nadja, Olli, Miriam, Kilian, Daniel, Loreen, Luca, Jens, Johanna, Lutz, Samuel, Noah, Frank, Bianca, Fenja, Lena, E, Mori, Dennis und Laura.

Frankenjura

Trotz der wenig erbaulichen Wetterprognosen trafen sich am Samstag um 6:30 Uhr zehn kleine Kletterer - Oli D., Daniel, Thomas, Lars, Roland, Thorsten, Joachim, Mori und Lando bei Ellena -, um dort mit drei Fahrzeugen Richtung Türkelstein aufzubrechen.   

 

Um ca. 10:00 Uhr erreichten wir nach kurzem Zustieg die Felsen der „Elfenwelt“ und kletterten uns unter idealen klimatischen Voraussetzungen zunächst im Sektor „Patsy“ noch wärmer als es bereits war. Nach einer Verirrung im „Ort der Finsternis“ (4+) ging es über die „Armbrust“ (5+) und die „Gaga Mehl“ (6) in die „süchtige…“ (6+) und „züchtige Elfe“ (6+). Allein den „direkten Elfenfick“ (7) ersparten wir aus gebotenem Anstand und Respekt.    

 

Nach sechsstündigem Elfenflirt traten wir die Weiterfahrt nach Breitenlesau (Waischenfeld) zum Bauernhof Stenglein an, wo wir uns zunächst im Biergarten  der nahe gelegenen  Klosterbrauerei Kaffee, Kuchen bzw. frisch gezapftes Kellerbier und Dunkles genehmigten und anschließend wir Mannsbilder Ellena beim Kochen assistierten. Das Ergebnis konnte sich sehen und verzehren lassen! Subtrahiert man Moris redundante Frühstücksration, kamen auf jeden 200 Gramm Pasta zuzüglich vegetarischer Bolognese- und  separater Käsesaucen sowie einer großen gemischten Salatplatte!   

 

Bevor wir uns einen Verdauungswilliams genehmigten, waren noch ein leckerer Schokokuchen a la Sylvia  als Dessert sowie reichlich Rotwein aus französischen und spanischen Anbaugebieten angesagt. Kurzum: wer sich an diesem Abend hungrig ins Heu oder Zelt verkrochen hatte, war selbst schuld! Allein: wie sollten wir am kommenden Tag die zusätzlichen Pfunde  die Wand hinauf hieven?!   

 

Am Sonntag wurde bei herrlichem Wetter um 8:00 Uhr ausführlich gefrühstückt (Kalorien hatten wir wohl kaum im Fränkischen verloren) – frische Semmeln vom Bäcker und Müsli standen hoch im Kurs! Gegen 9:30 brachen wir nach gemeinsamem Spüldienst und getrennter Toilette auf nach Muggendorf, wo uns die Oberen Muggendörfer Felsen erwarteten. Statt mit den frankenjuraeigenen Löchern beschäftigten wir uns im ersten Sektor primär mit Leisten, Rissen und Schuppen. Höhepunkt waren für alle Beteiligten zwei sehr lohnende 7-!     

 

Im zweiten Sektor dominierten wieder unsere heiß geliebten Löcher bei  bombiger – beinahe hallentypischer – Absicherung.    

 

Am Nachmittag verließen uns Ellena, Oli, Joachim und Mori – da waren´s nur noch sechs. Die Zurückgelassenen zogen sich mehr oder weniger motiviert noch die eine oder andere Route hoch, bis der gemeinsame Entschluss gefasst wurde, nochmals den Biergarten Krug auf die Qualität des Hopfensaftes zu testen. Nach dem „Vorglühen“ widmete man sich noch kurz der Körperhygiene – immerhin ist der Hof nicht nur mit einer voll eingerichteten Küche sondern auch perfekten Sanitäranlagen ausgestattet (!) – und gab schließlich dem Verlangen des Magens nach. Nachdem wir nun keine Köchin mehr an Bord hatten, bevorzugten wir den Besuch der Gaststätte, deren Biertische wir ja bereits kannten.    

 

Zu später Stunde und nach wieder viel zu viel Wein und Williams bezogen wir unser Lager im Heu.        

 

Am nächsten Tag wurde bereits um 7:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein- auf Oli, den für das Wetter Verantwortlichen, war definitiv Verlass (!) -  im Freien gefrühstückt, so dass wir sehr zeitig an den von Thomas spontan eruierten Röthenfels, das längste Massiv der fränkischen Alb, zusteigen konnten. Um ca. 8:30 Uhr stiegen wir in die erste Route ein und absolvierten die „gerade R4“  (4+),  den „kleinen Bär“ (5+), den „Schlesinger Weg“ (6), den “Rattenfänger“ (6+)“per Gabi“ (6+) und als besonderes Schmankerl „Kokolores“ (6) an der Daniel – Nadel.    Schöner geht klettern nicht!   

 

Thorsten und Daniel hatten uns bereits zwei Stunden vor dem „finale grande“ verlassen, so dass die echten Leckerbissen den verbliebenen Vier vorbehalten waren.    

 

Für die Abschlussbesprechung unseres wunderschönen Ausflugs in die Fränkische hatte Roland ein wunderschönes,  direkt an der „Walberla“, Frankens „Heiligem Berg“ in der Nähe von Forchheim gelegenes Terrassencafe gegoogelt, wo wir uns nochmals den Gaumenfreuden hingaben.    

    

 

UpSeilDown und Jugend 1 im Café Kraft

Am 17. April 2016 unternahmen die Gruppe UpSeilDown und Jugend 1 eine Ausfahrt in die Boulderhalle Café Kraft nach Stuttgart. Auf zwei Etagen tobten sich alle im "Spielplatz für Erwachsene" aus, für alle Schwierigkeitsgrade gab es passende Routen und es kam keine Langeweile auf.

UpSeilDown im Café Kraft in Stuttgart

Mit dabei waren: Moritz, Laura, Olli, Noah, Julia, Lena, Stefan, E, Andreas, Samuel, Simon und Patrick.

Grundkurs Outdoor Klettern

An einem Theorieabend im Alpintreff und zwei Praxistagen im Battert Klettergebiet bei Baden-Baden lernten die Teilnehmer die Grundlagen für das Klettern an natürlichen Felsen. Schon bei der Theorie spielte die Praxis eine wichtige Rolle und so wurden fleißig Knoten geübt und Abläufe beim Seilschaftsklettern simuliert.

Die beiden Übungstage im naturnahen Klettergebiet zeigten deutlich die Unterschiede zur Halle, es waren weder bunte Griffe noch die gewohnten Silberlinge zu finden – zumindest nicht allzu viele davon. So gewöhnten sich die Teilnehmer aber rasch an die Vorteile von Klemmgeräten und Co., die bei korrekter Anwendung eine gute Alternative zu fixen Sicherungspunkten darstellen.

Mit dabei waren

Gerald, Stefan, Veronique, Arthur, Gerhard und die beiden Leiter Traudi und Olli