An einem Theorieabend im Alpintreff haben wir uns zunächst näher mit den Besonderheiten des Alpinkletterns vertraut gemacht und sind "in der Theorie schon mal ein paar Seillängen geklettert".
So richtig ging es dann am Samstag mit der praktischen Ausbildung im Battert los. Nach einigen Übungen zum Legen von mobilen Zwischensicherungen, Standplatzbau, Vorbereiten eines Abseilstands und Abseilen konnten die Teilnehmer schon erste Klettermeter bewältigen. Dabei wurden an der "Hohen Wand" mit Topropehintersicherung das Legen von mobilen Zwischensicherungen aus der Klettersituation heraus geübt. Der Vorteil dieser Übung – jeder konnte seine Zwischensicherung auch gleich testen.
Im Anschluss daran wurde dann auch schon eine Einseillänge im Vorstieg, Nachsichern des Kletterpartners und anschließendes Abseilen an der "schönen Wand" geübt. Der schnelle Lernfortschritt war unter anderem deshalb möglich, weil fast alle Teilnehmer schon sehr gute Vorkenntnisse aus vorangegangen Kursen wie zum Beispiel "Von der Halle an den Fels" mitbrachten.
Am Sonntag wurde der Ablauf in einer Einseillänge nochmals wiederholt und gefestigt. Danach ging es dann an die Mehrseillängen. Während zwei Seilschaften die 3-Halten-Überschreitung in Angriff nahmen, übten sich zwei weitere Seilschaften am Bismarckgrat.
Vermutlich wegen der nicht ganz so guten Wetterprognosen hatten wir für unsere Übungen freie Routenwahl. Insgesamt war das Wetter dann nicht so schlecht wie vorhergesagt. Allerdings sorgte es für eine "gewisse alpine Note".