Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Hochtour in den Urner Alpen

Am 05.07. machten sich die acht Teilnehmer der leider einzigen Sektions-Hochtour in diesem Jahr bei bestem Wetter auf den Weg in die Urner Alpen. Geplant war ursprünglich, das Sustenhorn und das Gwächtenhorn von der Tierberglihütte aus zu begehen. Da diese aber schon über drei Monate vorher just für diesen Termin ausgebucht war, verlegten wir unseren Stützpunkt in die Chelenalphütte, welche südlich der der beiden Tourenziele liegt. Diese Planänderung hat aber der Tour ein weiteres Highlight verschafft, denn es handelt sich hierbei um eine wirklich urige Hütte mit einem ausgesprochen netten Team!

  

Den Hüttenzustieg machten wir allerdings nicht auf dem gängigen "Normalweg", sondern nahmen aufgrund des üppigen Zeitfensters und des schönen Wetters den kleinen Umweg über die Bergseehütte mit. Was uns schon mal mit einigen Schneefeldern konfrontierte und so auch unsere Trittsicherheit für den kommenden Tag trainierte.

  

Der erste Tourentag am Samstag führte uns dann über die Sustenlimi auf das Sustenhorn (3503m). Wie zu erwarten, waren wir nur auf den ersten 700 Höhenmetern bis zur Sustenlimi fast allein unterwegs. Nach der Überschreitung dieser Lücke drängten sich unzählige Seilschaften, welche von der Tierberglihütte aus aufgebrochen waren, auf den Gipfel. Diesen wiederum hatten wir aber doch für uns allein. Für den Abstieg benötigten wir dann nicht einmal halb so lang, wie für den Aufstieg. Hier waren die noch recht ausgedehnten Schneefelder von entscheidendem Vorteil.

  

Für den zweiten Tourentag war deutlich labileres Wetter mit Gewittern bereits am frühen Morgen gemeldet. Und so entschieden wir uns, die Tour auf das Gwächtenhorn abzublasen und stattdessen das "Wetterfenster" für den Abstieg zu nutzen.

Bereits zum sonntäglichen Frühstück in der urigen Hütte durften wir beim Blick nach draußen dann erfahren, das unsere Entscheidung absolut richtig war. Das erste Gewitter meldete sich schon gegen acht Uhr.

Auch wenn das "Wetterfenster" für die letzten Meter des Hüttenabstiegs nicht mehr ausreichend war, so war es alles in allem ein erlebnisreiches und schönes Tourenwochenende.

  

 

 

"Kaiserwetter" im Wilden Kaiser...

...nachdem ich vor fünf Jahren von zwei guten Freunden einen Kletterführer über den wilden Kaiser zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, stand ein Ausflug dorthin schon immer mal wieder auf dem Plan. Allerdings hat jedes mal die Wettervorhersage für die Ostalpen einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns dann Ausweichziele in den Westalpen suchen lassen.

   

Da aber der Wunsch, in den Wilden Kaiser klettern zu gehen, nie wirklich nachgelassen hat, vereinbarten Rainer und ich, das wir uns in diesem Jahr dafür mindestens eine Woche Zeit nehmen müssten. Dann bestünde auch die Chance, das wir wenigstens ein bis zwei Tage bei brauchbarem Wetter klettern können...gesagt, getan – so buchten wir etwa anderthalb Monate vor der Tour zwei Lager im Stripsenjochhaus.

  

Zwei Wochen vor der Tour machten uns noch die Meldungen über den vielen Schnee in den Ostalpen Sorgen. Doch dann bei der Abfahrt am Samstag (22.06.) konnten wir unser Glück kaum fassen, es war wie ein "Sechser im Lotto" – eine Woche stabile Hochdruckwetterlage – die längsten Tage des Jahres – eines der schönsten Klettergebiete – und wir sind dabei!

Der Sonntagmorgen sollte uns laut Vorhersage noch etwas Regen bringen, was er dann auch zuverlässig tat. Aber auch diese Zeit haben wir in Vorfreude mit einigen "Erkundungsgängen" überbrückt und konnten am Nachmittag im Klettergarten Gamswandel schon das erste Mal "Hand an den Kaiserfels legen". Wenn auch noch etwas nass, fühlte sich das schon sehr gut an.

  

Am Abend war dann schnell der Plan für die ganze Woche geschmiedet. Wir hatte beide unabhängig voneinander unsere Wunschlisten erstellt, die aber letztlich so ziemlich gleich waren.

Montag – "Stripsenzahn" (8SL) / Dienstag – "via Classica" (15SL) / Mittwoch – Kirchlexpress (19SL) / Donnerstag -Sockeldurchstieg "Fiechtl" (12SL) / Freitag – Heimfahrt mit breitem Grinsen im Gesicht :-)

Unser Plan ging auch fast auf. Nur aus dem "Kirchlexpress" ist leider nichts geworden, da zum einen im "Schneeloch" auf halber Strecke noch wahnsinnig viel Schnee war (...war von der "via Classica" perfekt einzusehen...), und zum anderen die Routenlänge uns dann doch mehr Respekt einflößte. Zumal wir nach der "via Classica" im Abstieg über den Nordgrat bemerkt haben, das auch die "Kaiserabstiege" eine eigene Liga sind, was die Wegfindung und den Zeitbedarf betrifft. So verbrachten wir den Mittwoch dann im Klettergarten "Baderwandel", um dort noch ein paar schwerere Seillängen zu klettern.

  

Unser Fazit: Traumhafter Fels in einer absolut atemberaubenden Kulisse. Es hat einfach alles gepasst!

Pfingstlager im Frankenjura

Die Gruppe UpSeilDown unternahm ein Pfingstlager in die Fränkischen Schweiz. Auf der Hofwiese des Ferienhofs Stenglein in Breitenlesau wurden für fünf Tage die Zelte aufgeschlagen. Eine Besonderheit der Region ist das üppige Angebot an steilen Sportklettergebieten mit löchrigem Kalk. Den ersten Kontakt mit dem Fels wurde im Treunitzer Klettergarten aufgenommen. Durch die Beliebtheit der Felsen suchten sie sich gegen Nachmittag ein ruhigeres Plätzchen an der Paradieswand, wo es auch einige nette Klettereien gibt.

In direkter Nachbarschaft zum Ferienhof Stenglein befindet sich der Brauereigasthof Krug, der mit Spezialitäten der Region ein Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen ist. So konnte die Zeltküche an einigen Abenden ruhen. Auch für die Kinder war das Zelten mit Lagerfeuer und Spielplatz ein schönes Erlebnis. Bei der Auswahl der Kletterfelsen mussten einige Faktoren einbezogen werden, möglichst nicht zu sonnig, kein abschüssiges Gelände für Kinder zum Spielen, interessante Zustiege, kompakter Fels mit guter Absicherung, einfache und schwierige Kletterrouten, all das traf für die Elfenwelt bei Gößweinstein zu.

Einen Tag teilte sich die Gruppe auf. Die Einen unternahmen von Breitenlesau eine 20 km lange Brauereiwanderung, bei der zur Erinnerung eine Urkunde "Fränkischen Ehrenbiertrinker der Weltmeisterbrauereien" ausgestellt wurde. Die Anderen nutzten das Angebot der Erlebnisfelsen in Pottenstein, wo es mit Sommerrodelbahn und Hexenbesen rasante Fahrgeschäfte gibt.

Am letzten Tag kamen auch die Kinder noch einmal auf ihre Kosten, in der „Intensivstation“ konnten im Sektor Zoo einige Klettertouren im unteren Schwierigkeitsgrad bewältigt werden.

 

Zeltplatz auf der Hofwiese der Familie Steinglein. Oliver und Miriam mit Kilian, Daniel und Inga, Loreen, Sophia, Laura und Moritz.

Drei Schwestern

Von den Drei Schwestern zum Fürstensteig



Am letzten Juniwochenende machte sich eine Gruppe des DAV Freudenstadt in die Liechtensteiner Alpen auf. Die Tour sollte über die markanten Felsklötze der Drei Schwestern als Gratwanderung bis zum berühmten Fürstensteig bei Gaflei gehen.
Die Gruppe stieg zur Gafadurahütte auf, einem Haus des Liechtensteiner Alpenvereins auf 1428 m, und erreichte diese gegen Abend. Bei noch strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ließen die Wanderer den Tag auf der Terrasse in gemütlicher Runde und herrlichem Blick auf die gegenüberliegenden Berge ausklingen.


Am nächsten Morgen starteten die Wanderer früh mit dem Aufstieg zu den Drei Schwestern, einer Gebirgsgruppe auf der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich. Der Weg führte über den Sarojasattel und einen versicherten Steig zum Hauptgipfel, der “Großen Schwester“ mit einer Höhe von 2053 m. Dort belohnten atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge und bis zum Bodensee. Anschließend ging es über einen wunderschönen und aussichtsreichen Gratweg zum Garsellakopf (2105) und weiter zum Kuhgrat (2123), dann über den Gafleispitz (2000) zum Fürstensteig.

Dieser imposante, in die Felswand geschlagene Pfad wurde 1898 eröffnet und zählt zu den schönsten und berühmtesten Weganlagen des Rätikons. Der schmale Pfad ist an besonders ausgesetzten Stellen mit Drahtseilen und Geländern gesichert und führte die Wanderer hoch über dem Rheintal nach Gaflei, dem Endpunkt der Tour.
Nach Kaffee, Kuchen und Eis konnte die Gruppe gestärkt und zufrieden die Heimfahrt antreten.

 

 

 

Dem Frühling entgegen!

  

Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich (am Sonntag, 31.3.) elf Wanderer aus dem Bereich Freudenstadt auf, um über die Hochstraße ins badische Sasbachwalden zu fahren.

Vom Parkplatz, oberhalb der Gaishöll-Wasserfälle, ging es zunächst - teils querfeldein - bergauf zu der Ruine des Brigittenschlosses. Von dort konnte man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung von Sasbachwalden bis zur Rheinebene genießen.

Weiter ging die Tour über den Fuchsschroffen, Hagenbach und Straubenhofmühle in den Ortskern des Fachwerkdorfes Sasbachwalden. Hier gefiel besonders die in Blüte stehende Vegetation.

Zum Schluss führte die Rundwanderung durch die Gaishöllenschlucht mit den imposanten Wasserfällen zum Ausgangspunkt der etwa 16 km langen Strecke mit etlichen Höhenmetern.

 

 

Im nahegelegenen Spinnerhof ließ man den schönen Tag, der von Traudi organisiert wurde, in netter Runde ausklingen.   (Berichterstatter: Klaus)

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