Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Nachtwanderung der Familiengruppe

Zum Ausklang des Februars führten uns Ilse, Claus und Mona vom Alpintreff in den dunklen Freudenstädter Wald. Die Nacht war klar und kalt. Wir genossen den Blick auf die funkelnde Sternenpracht über unseren Köpfen. Auf abenteuerlichen Wegen stapften wir durch den Schnee, stolperten im Dunkeln in Senken und auf Kuppen. Schließlich fanden wir alles auf's Beste für ein wärmendes Lagerfeuer vorbereitet, an dem wir uns vor dem Heimweg genüsslich aufwärmten.

Klettercup 2009

Am 08.03 fand der Sektionskletterwettkampf statt. Es wurde in 5 Gruppen gestartet:
1. Gruppe: Jahrg. 1998 und jünger
2. Gruppe: Jahrg. 1996/97
3. Gruppe: Jahrg. 1994/95
4. Gruppe: Jahrg. 1988-1993
5. Gruppe: Jahrg. 1987 und älter
 
 
Um 9.00 Uhr begann der Wettkampf an der völlig neu geschraubten Kletterwand. Gegen 9.30 Uhr startete die jüngste Gruppe mit 6 Teilnehmern. Die Gruppe musste 4 Touren klettern um weiter zu kommen: Rettet die Gummibären (UIAA-Schwierigkeitsgrad: 3+), Schlumpftour (3+), Tweety ( 4+) und Lurchi (4+). Danach folgte die 2. Gruppe mit 3 Teilnehmern in die erste Runde mit den 4 Touren: Schlumpftour (3+), Tweety (4+), Lurchi (4+) und Seniorentour (4+). Dann kam die 3. Gruppe mit 8 Teilnehmern, die in die Routen Tweety (4+), Lurchi (4+), Seniorenweg (4+) und Weg des Glücks (5-) einstiegen. Danach folgte die Gruppe 4 mit 9 Teilnehmern.  Diese mussten in der 1. Runde die Routen Tweety (4+), Lurchi (4+), Seniorentour (4+) und Schweizer Käse (5). Die 5. Gruppe musste Tweety(4+), Lurchi (4+), Seniorentour (4+) und Weg des Glücks (5-) klettern.
Um 13.00 Uhr gab es Pizza und eine kleine Pause.
Danach kamen die Finalrouten der 1-3. Gruppe. Nun fand auch die erste Runde der 5. Gruppe statt und die zweite Runde der 4. Gruppe. Dann folgte das Finale der 4. und 5. Gruppe. In den Finalrunden musste zum Teil bis in den VIII Schwierigkeitsgrad geklettert werden, um die Sieger zu ermitteln.
 
 
Gegen 17.00 Uhr fanden die Siegerehrungen statt.
1. Gruppe:       1. Platz – Jens Gebert
2. Platz – Johanna Forbriger
3. Platz – Samuel Weinbrecht
4. Platz -  Sarah Winter
5. Platz – Jeremia Schmid
6. Platz – Marco Mast
 

 

 2. Gruppe:        1. Platz – Urs Gebert
 2. Platz – Kem Dorka
 3. Platz – Luca Bohnet
 
 
 Siegerfoto Gruppe 2

 

3. Gruppe:        1. Platz – Chris Hengesbach
2. Platz – Lena de Jager
3. Platz – Jessica Mast
4. Platz – Ines Gebert
5. Platz – Janna Ansari
6. Platz – Ida Forbriger
6. Platz – Lilian Wagner
6. Platz – Anne-Kathrin Mast
 

 

4. Gruppe:       1. Platz – Tobias de Jager
2. Platz – Malte Bohe
3. Platz – Eva Winter
4. Platz – Christoph Caspari
5. Platz – Dorit Paulus
6. Platz – Marco Rebstock
7. Platz – Hanna Hengesbach
8. Platz – Lena Springmann
9. Platz – Eliane Mast
 

  

5. Gruppe:        1. Platz – Andreas Kuhn
2. Platz – Simon Bauer
3. Platz – Uwe de Jager
4. Platz – Oliver Mohrlok
5. Platz – Hanna Klenert
6. Platz – Werner Redweik
7. Platz – Michael Pfau
8. Platz – Waltraud Gebert
9. Platz – Thomas Forbriger
10. Platz – Rolf Eberhard
10. Platz – Thomas Winter
10. Platz – Helmut Springmann
 
Unser besonderer Dank richtet sich an Michael Link und seine "Schraubermannschaft" sowie an alle anderen fleißigen Hände, die es wieder ermöglicht haben, einen tollen Tag mit vielen neuen Kletterrouten zu verbringen.
Bedanken möchten wir uns auch bei den Sponsoren für die vielen Zuwendungen. So war es möglich, dass jeder Teilnehmer ein kleines Siegespräsent erhalten konnte. Die Sponsoren dieser Veranstaltung waren:
 
  • Kreissparkasse, Freudenstadt
  • Radsport Glaser, Freudenstadt
  • Black Diamond
  • Vaude

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LVS-Fortbildungskurs des DAV

Am 28.2./1.3. nahm ich mit 11 anderen an einer LVS-Fortbildung des DAV auf der Brauneck bei Bad Tölz teil.Ausgrabung eines Verschütteten
Am Samstag übten wir die Mehrfachverschütttensuche auf einem Testfeld mit acht Sendern bei der Tözer-Hütte.Die Besonderheit bestand darin dass die Gerät bis zu 3 Meter unter der Schneeoberfläche lagen.
Vorbereitung vor dem LawinenkegelEs zeigte sich, dass das Baryvox Puls den anderen Geräten bei der Genauigkeit der Punktortung sowie bei der Zuverlässigkeit der Markierung/Ausblendung von detektierten Verschütten deutliche überlegen ist! Das Pieps hat den Vorteil einer Scan-Funktion. d.h. es wird angezeigt wie viele im Abstand von 5 m, 20 m und
50 m verschüttet sind.

Am Sonntag präparteiten wir in Sechsergruppen wechselseitig zwei "echte"  Lawinenkegel mit je 5 Verschütteten.
Unserer Gruppe löste die Dreifachverschüttung in 8 Minuten und sondierte einen Snowboarder OHNE LVS-Gerät in 15 min.
Da alle Profis waren ging es zügig.
Thomas bei der abendlichen Skitour
Suche nach Überlebenden im Lawinenkegel
 
 
 
Es ist zu hoffen, dass bei Sektionsausfahrten die Teilnehmer die Grundfunktionen ihres Gerätes sicher beherrschen.
 
Thomas Fischer

 

Skifreizeit Engadin vom 25. - 31. 01. 2009

18 Teilnehmer von unserer Sektion, unter der Leitung von Wolfgang Henninger, kamen voll auf ihre Kosten: Pistenfahren, Langlaufen, Wandern.
Die Unterkunft bei Mario im Sporthotel SCALETTA in S-Chanf war wieder sehr gut, kamen doch einige bereits zum 15. Mal zu ihm!
Empfangen wurden wir am Sonntagmittag mit dem typischen Engadiner-Wetter: Sonne-pur, sodass es die einen gleich auf die Loipe zog, die anderen akklimatisierten sich bei einer kleinen Wanderung. Gemeinsamer Treff war das Langlaufzentrum in Zuoz.
Am nächsten Tag war für die Meisten Piste angesagt. Piz Nair und co. hatte gerufen. Wunderschöne Hänge im Bereich Marguns, Corviglia, Salastrains usw. meist mit Blick ins Tal auf die Oberengadiner Seenplatte ließen die Pistenherzen höher schlagen. Zwei von unserer Gruppe hatten an diesem Tag Langlauf geplant und schwärmten von den perfekten Verhältnissen auf der Strecke von S-Chanf bis Zernez!
Was wäre das Engadin ohne den Ski-Marathon? Das heißt die LL-Freaks unter uns bekommen feuchte Hände beim Gedanken daran, und somit war klar: die 42 km mussten fallen. Sie starteten in Maloja, konnten jedoch nicht die typische Seeroute laufen. Die Trasse führte etwas beschwerlicher (bergauf bergab) am Rand der Seen vorbei.
Ein Riesen-Poster in der Talstation der Diavolezza machte eine andere Gruppe von unserem Team nervös, als da in großen Lettern geschrieben stand: GÄNSEHAUT FÜR DIE SEELE, 10km Morteratsch-Gletscherabfahrt!! Es gab Jahre an denen diese Abfahrt aus Schneemangel oder –überfluss nicht fahrbar war. Wir hatten super Bedingungen, 30 cm Pulver auf harter Grundlage, besser geht’s nicht. Also rein in die Bindungen und los geht’s. 3 von uns machten sich auch sogleich an diese abwechslungsreiche Abfahrt. Zunächst ging’s zügig in Richtung Steilhang, der dann mit einer Querfahrt auf den Gletscher führt, diesen zunächst leicht bergab bis zu den nächsten Steilhängen, die wir hurtig abwärts fuhren. Natürlich muss man ab und zu stehen bleiben und staunen. Man ist ja nicht alle Tage am Fuße des Piz Palü, Bernina und Piz Morteratsch. (wie war das noch mal mit der GÄNSEHAUT?) Abends beim Gletscher-Abfahrt-Schwärmen war klar, dass bei diesen Top-Verhältnissen auch „Gletscher-Neulinge“ in diesen Genuss kommen wollten. 2 Tage später war es dann soweit. Die gigantischen Ausmaße eines Gletschers, mit den imposanten Seracs und den (teilweise zugeschneiten) Spalten hatten aus dieser Nähe noch nicht alle gesehen.
Unsere Langläufer waren uns nicht neidisch. Bietet das Engadin doch traumhafte Loipen auch in die Seitentäler. (benannt durch einen Engadin-Spezialist als „Vallée Seit“ :-). Bei LL standen zum einen das Rosegtal, zum anderen das Fextal als Favoriten auf der Liste. Der Vorteil von diesen Tälern ist: Es sind unsere Langläufer wie auch unsere Wanderer (natürlich auf separaten Wegen) unterwegs und treffen sich am Talschluss bei der Pause.
Was wäre das Engadin ohne Corvatsch? Auf 3303 m über NN, mit 360° Rundblick, mit Sicht von „Pol zu Pol“, fast senkrecht unter uns die Seen von Maloja bis St. Moritz, weiter nach Osten Samedan mit dem höchsten Flughafen Europas, bis hin zu den kleineren Orten Richtung Unterengadin. Ach ja, fast hätten wir das Skifahren vergessen!!

alt

 

Ein letzter Blick zum Biancograt und zu den Eisflanken des Piz Roseg und ab geht’s über Fuorcla Surlej und Murtel rüber nach Furtschellas (also was mr mit de Schi net els macha ka!!). Zum Corvatsch-Gebiet gehört die legendäre HAHNENSEE-Abfahrt wie der Eiffelturm zu …..!! Als so genannte Feierabend-Abfahrt stand diese Strecke natürlich auch auf dem Programm, zumal die Insider sich schon auf den berühmten Cafe Hahnensee freuten.

 

 

Nun hieß es schon wieder Abschied nehmen. Wir bedanken uns ganz, ganz herzlich bei unserem Organisator Wolfgang Henninger!!

Teilnehmer: Gerhard Dietz, Gerhard Döttling, Traudel und Joggel Engelhardt, Helga und Werner Heinzelmann, Doris und Wolfgang Henninger, Udo Imme, Eugen Mast, Sigrid und Wolfgang Schwarz, Heidi und Rolf Wein, Anne und Joachim Wolf, Jutta Zeeb, Helmut Zimmermann.

Joachim Wolf

„Until-night-climb“

Wie es im Jahresprogramm für die Jugend 2 schon angekündigt wurde, altgingen am 31. Januar acht Kletterer vom DAV FDS um 14.30 Uhr nach Stuttgart in die Kletterhalle. Nach der Hinfahrt haben wir uns im Boulderraum erst etwas aufgewärmt. Danach teilten wir uns in Zweier-Seilschaften auf und dann ging es an die Kletterwand, wo vom 4.-8. Schwierigkeitsgrad geklettert wurde. Nachdem alle fast K.O. waren, machten wir noch ein paar Boulderspiele, bevor es wieder zurück nach Hause ging.

Es waren dabei im Einzelnen: Oliver Dorka, Kem Dorka, Patrick Gebert, Tobias de Jager, Uwe de Jager, Eva Winter, Chris Hengesbach und Eliane Mast

 

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