Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

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Aktuelle Seite: Start Touren 2010

Ausflug an den Bömbachsee

Am 26. Juni trafen wir uns am Aldi-Parkplatz in Pfalzgrafenweiler. Es waren dabei: Traudi, Steffi, Jens, Samuel, Johanna und ich (Paula). Vereinbart war, dass wir uns um 14.30 Uhr treffen. Doch wir mussten noch 10-15 Minuten auf Steffi warten (ist ja nichts Neues!). Dann liefen Simon und Heiko los, sie hatten so eine Art Schnitzeljagd vorbereitet. Wir folgten ihnen nach ca. 5 Minuten. Als erstes fanden wir Bonbons in einer Hütte, dann fanden wir eine Nachricht: "Wir machen uns schon mal nasse Füße". Daraufhin fanden wir ein Seil quer über den Bach gespannt. Ohne das Seil zu benutzen gingen wir über den einen Teil des Baches, da entdeckten wir wieder einen Zettel mit den Worten: Schon nass?". Zuerst ging Johanna auf die andere Seite des Baches, dann machten wir das Seil weg. Danach legten wir einen Baumstamm auf eine große Wurzel, die am Bach lag. So stiegen wir alle ohne nass zu werden über den Bach. Wir setzten unsere Wanderung fort und kamen zu einem Wasserwerk. Auf einer Brücke fanden wir wieder Bonbons. Die nächste Station war der große Felsen, die gefundene Nachricht auf dem Zettel war: " Eure Trainer sollen auch mal etwas tun!" So mussten Traudi und Steffi Bonbons aus den Felsspalten holen. Die Ruine Mandelberg war das folgende Ziel, dort trafen wir auf Heiko und Simon. Es gelang uns Simon zu fangen, Heiko entwischte uns. Wir gingen auf den Aussichtsturm, kurz darauf ging Simon uns auch wieder durch die Lappen. Wir durchquerten Bösingen und ein kleines Waldstück und kamen endlich am Bömbachsee an. Dort gingen wir baden, spielten Frisbee und Fußball und grillten.

Paula

Grundlehrgang alpin auf der Darmstädter Hütte

Vom 26. Juni bis 3. Juli fand auf der Darmstädter Hütte im Verwall der „Grundlehrgang alpin“ statt, der in der Ausbildung zum Fachübungsleiter die erste Station darstellt.

Auf der Teilnehmerliste standen elf Teilnehmer und zwei Bergführer. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmer kam aus Bereichen südlich des Weißwurstäquators, drei aus unserem Ländle und der Rest aus nördlicheren Gegenden.

Mit dem Fahrrad fuhr ich die Strecke von St. Anton bis zur Hütte in ca. 2 ½ Stunden hinauf und kam noch rechtzeitig an, um den 4:1 Sieg der Deutschen gegen England im Radio des Hüttenwirts mitzubekommen.

Pünktlich zum Abendessen traf Jörn Heller ein, einer der beiden ausbildenden Bergführern. Auch er hatte die Strecke mit dem Fahrrad zurückgelegt, doch locker in der halben Zeit. Es stellte sich später heraus, dass er bereits seit Wochen in den Bergen unterwegs war und unter anderem drei 6000er in Bolivien bestiegen und eine erfolgreiche Expedition in Patagonien mit Robert Jasper hinter sich hatte.

Bergführer Jörn HellerKlettertour an der Kirche

Auch Max Bolland, der zweite ausbildende Bergführer, kann aus einem großen alpinistischen Erfahrungsschatz schöpfen und hat unter anderem den legendären Fitz Roy 2006 in Patagonien bestiegen.

Eine stabile Hochdrucklage über dem Alpenraum bescherte uns in der Ausbildungswoche beständiges Schönwetter und damit beste Voraussetzungen. Durch einen vorgegebenen Wochenplan waren die Rahmenbedingungen abgesteckt, mit dem „Höhepunkt“ einer Theorieprüfung am Freitag. Bis dahin stand viel Praxis auf dem Programm. Im Klettergarten wurden Themen zur Sicherung behandelt und schon am Montag wurde die Fitness der Gruppe am Fels unter die Lupe genommen. Schnell stellte sich heraus, dass das Leistungsniveau sehr homogen war.

Am Dienstag erfolgten Lehrübungen in Methodik mit scheinbar einfachen Themen wie HMS, Abseilen, Abklettern, Expressflaschenzug, gehen im weglosen Gelände und dem Schleifknoten. Es zeigte sich schnell, dass es gar nicht so leicht ist, diese Themen anfängergerecht aufzubereiten. Die Lehrübungen wurden teilweise dazu genutzt, um weiterführende Elemente wie die Selbsrettung zu demonstrieren.

Tour Priesterweihe an der KircheStandplatz an der Kirche

Am Mittwoch ging es daran, das persönliche Können in einer alpinen Klettertour unter Beweis zu stellen. In meiner Kleingruppe wurde die Mehrseillängentour „Priesterweihe“ mit Direktausstieg „Messweinorgie (6+)“ an der „Kirche“ als Ziel vorgegeben. Zusammen mit Bergführer Jörn konnte kletterten wir in selbständigen Seilschaften diese Route und seilten anschließend bei teilweise gefährlichem Steinschlag über die Route ab.

Westgrat auf die FaselfadspitzeAm Gipfel der Fasefadspitze. Von Links: Simone, Bernhard, Olli, Andi, Bergführer Max und Matthias

Am Donnerstag folgte eine weitere Klettertour über den langen Westgrat zur westlichen Faselfadspitze. Hierbei konnten wir alternative Sicherungsmethoden wie das Gehen am gleitenden Seil und die Seilweiche in einer Dreierseilschaft anwenden.

Über den ganzen Lehrgang verteilt fanden Theorieeinheiten zu Ausrüstung, Sicherung, Wetter und Orientierung statt, jeweils nach neuesten Erkenntnissen der Sicherheitsforschung des Alpenverein.

Am Freitag stand das Element Schnee auf dem Programm und wir übten in Kleingruppen Spaltenbergung mit loser Rolle und Bremsübungen im steilem Firn.

Zum Glück konnten sich am Freitag Abend alle Teilnehmer über eine bestandene Prüfung freuen. Für den weiteren Werdegang gab es eine der Empfehlungen aus den Bereichen Bergsteigen, Hochtouren oder Alpinklettern.

Oliver Mohrlok

Klettern mit Traudi am Battert

Die Alpini Gruppe des DAV Freudenstadt ist am 2.Mai.2010 am Battert in Baden-Baden klettern gewesen. Wir waren 16 Kletterer und 3 Wanderer.Um 9.30 Uhr trafen wir uns beim Alpintreff, und fuhren voller Vorfreude mit vier PKWs bei bedecktem Himmel los. Am Battert angekommen wurden Seilschaften gebildet, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geklettert sind. Die Anfänger durften mit Traudi mit. Wir hatten alle viel Spaß. Aber nach einsetzendem Regen mussten wir leider schon gegen 16.00 Uhr abbrechen.

Vielen Dank an Traudi und ihre Familie für diesen schönen Sonntag.

                                                 Lena

     

Kletterausfahrt zum Salbit

als wir am Morgen des 12. Juni vom Schwarzwald zu einer Tour in die Schweiz aufbrechen, sind wir vor allem gespannt auf die Wetterverältnisse. Im aktuellen Bericht ist von gelegentlichen Niederschlägen und sonnigen Abschnitten die Rede.

Doch schon vor dem Vierwaldstädter See erreicht uns ein Gewitterschauer und wir suchen nach einer kurzfristigen Alternative für die geplante Klettertour am Ostgrat des Salbitschijen.

Nach kurzer Weiterfahrt auf die Südseite des Gotthardpasses, findet unser Traum von der Wetterscheide des Hauptkamms ein jähes Ende, auch hier fällt starker Regen und wir verwerfen die Ausweichsklettertour in Lavorgo schnell wieder.

Vom Göschener Tal aus fahren wir bis zum Parkplatz Ulmi (P. 1195) und steigen bei feuchtem Wetter bis zur Salbithütte (2105) auf. Als Entschädigung finden wir dort eine fast leere Hütte vor und werden persönlich vom freundlichen Hüttenwirt Hans Berger begrüßt. Am Ofen trocknen wir unsere nassen Klamotten. In der Zwischenzeit hat es aufgehört zu regenen und auf Empfehlung des Hüttenwirts steigen wir in die 4 Seillängenroute „Yes Sir“ (4c) im nahegelegenen Klettergarten ein.

Salbit HütteSalbitschijen

Schon am Einstieg beginnt es wieder zu regnen und wir werden einmal mehr richtig nass. Zu allem Überfluss füllte sich Bernhards Wanderschuh in der Zwichenzeit als Regenwassersammler halb mit Wasser – ein schwerer Fall für den Holzofen in der Hütte...

Südgrat auf den GemsplangenstockBernhard am Stand

Am nächsten Morgen ist es neblig aber trocken. Wir geben die Hoffnung den Südgrat doch noch klettern zu können trotzdem auf und entscheiden uns statt der lohnenden Wanderung über die Hängebrücke zur Voralphütte für eine Klettertour über den Hüttengrat auf den Gemsplangenstock (P. 2752), der sich östlich an den Salbitschijen anschließt. Nach Zustieg teils über Altschneefelder finden wir eine schöne und attraktive 13 Seillängentour im Schwierigkeitsgrad bis 4c vor. Nach dem gestrigen Tag kann uns der gelegentliche Regen auf der Tour nicht schrecken und wir vollenden die Klettertour.

Als kleiner Wermutstropfen setzt im Abstieg wieder stärkerer Regen ein und am Auto angekommen hilft nur noch aufgespannte Rettungsdecke ein paar halbwegs trockene Klammotten für die Heimfahrt zu finden...

Berhard Gebert, Simon Bauer, Rolf Eberhardt und Oliver Mohrlok

Kletterwochenende in Todtnau

Quadratisch, praktisch, gut... ist, wenn man zu viert klettern geht und sich dabei prima versteht. Wir, Andy, Björn, Stefan und Olli trafen uns am 23. April in Loßburg, um gemeinsam zwei Tage zu verbringen.

Das Wetter meinte es gut mit uns und im Granit des Falkensteins bei Schramberg fühlten wir uns richtig wohl. In einer Lieber fürs Detail wurden dort die Routennamen und Schwierigkeitsbewertung auf Kieselsteine markiert, was die Orientierung erleichterte.

Hütte bei Utzenfeld

Für die Übernachtung hatte Andy eine abgelegene Hütte bei Utzenfeld mit angeschlossenem Jugendzeltplatz herausgesucht. Es gabe eine Feuerstelle und genügend Brennholz für einen ganzen Sommer und somit stand dem abendlichen Grillen nichts im Wege. Zudem gab es dort einen besonderen Komfort, nämlich einen „Wasch“-Brunnen und ein Klohäusle mit Gieskanne – was wünscht man sich mehr?

Am folgenden Morgen erweiterte Andy unseren Horizont um die heimischen Vögel, die er allesamt am Gesang zuordnen konnte.

Schwimmbadfels

Am Todtnauer Schwimmbadfels begannen wir mit einem Sportklettersteig, dessen Hauptattraktion eine Zweiseilbrücke über eine Schlucht am Gipfelausstieg darstellt.

Anschließend ging es mit südseitigen Kletterrouten in gutem Gneis im Sektor „Hauptfels“ weiter.

Durch die für die Jahreszeit ungewohnt heißen Temperaturen entschieden wir uns am Nachmittag für die Variante „Schwarzwaldbecher und Eiskaffee“ im Hotel Waldeck als lohnenden Abschluss unserer Ausfahrt...

 

Teilnehmer: Björn, Stefan, Andreas und Oliver

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